Politische Demonstration

"50 Years of Pride": CSD-Parade in Köln

Die Welt ist bunt. Foto: Henning Kaiser
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Die Welt ist bunt. Foto: Henning Kaiser
Die Stimmung ist heiter und gelöst. Foto: Henning Kaiser
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Die Stimmung ist heiter und gelöst. Foto: Henning Kaiser
Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker fährt bei der CSD-Parade auf einem Wagen mit. Foto: Henning Kaiser
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Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker fährt bei der CSD-Parade auf einem Wagen mit. Foto: Henning Kaiser
Die Dragqueens Betty BBQ (l) und Lilly Lips (r) posieren mit einer Prinzessin. Foto: Henning Kaiser
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Die Dragqueens Betty BBQ (l) und Lilly Lips (r) posieren mit einer Prinzessin. Foto: Henning Kaiser
Die Freiheitsstatue hat es bis nach Köln geschafft - 50 Jahre "Stonewall"-Proteste. Foto: Henning Kaiser
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Die Freiheitsstatue hat es bis nach Köln geschafft - 50 Jahre "Stonewall"-Proteste. Foto: Henning Kaiser

Große Zahlen dieses Jahr beim Kölner CSD: Die Veranstalter sprachen von 1,2 Millionen Millionen Besuchern. Dazu wurde ein rundes Jubiläum gefeiert.

Köln (dpa) - Die Kölner Christopher-Street-Day-Parade hat nach Veranstalter-Angaben am Sonntag 1,2 Millionen Besucher angezogen. Der Zug selbst sei mit 148 Gruppen so groß gewesen wie noch nie, sagte Colognepride-Sprecher Oliver Lau. Nach Angaben der Polizei verlief der Umzug ohne besondere Vorkommnisse.

Das diesjährige Motto lautete "50 Years of Pride. Viele. Gemeinsam. Stark!" Es erinnerte an die "Stonewall"-Proteste 1969 in New York: Dort wehrten sich Homosexuelle gegen Polizeischikanen, später entstand daraus der CSD.

Die Veranstalter betonten den politischen Charakter des Umzugs. "Auch bei uns in Deutschland ist Homo-, Trans- und Biphobie wieder auf dem Vormarsch", kritisierten sie. "Mühsam erkämpfte sexuelle Vielfalt wird zunehmend offen in Frage gestellt." Deshalb sei der CSD-Umzug keineswegs so etwas wie Karneval im Sommer, sondern eine politische Demonstration.

CSD Köln

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