DSDS lebt von "Koks, Knast oder Hartz IV"

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Anja Lukaseder saß selbst einmal in der DSDS-Jury

Hamburg - Anja Lukaseder saß selbst in der Jury von  DSDS. Bei der neuen Staffel könne die Musikmanagerin nur den Kopf schütteln: Die ganze Sache lebe nur von "Koks, Knast oder Hartz IV".

Für das ehemalige “Deutschland sucht den Superstar“-Jurymitglied Anja Lukaseder (42) ist der RTL- Castingwettbewerb nicht mehr das, was er einmal war. “Jeder Kandidaten lebt von seinen Geschichten: Koks, Knast oder Hartz IV“, sagte die Musikmanagerin am Donnerstag in einem Gespräch mit der deutschen Presse-Agentur dpa. “Das ist mir zu heftig. Ich habe das Gefühl, dass es sich nicht mehr um Talente, sondern um Casting-Profis bei den Kandidaten handelt.“

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Lukaseder saß in der vierten und fünften Staffel von “DSDS“ neben Dieter Bohlen in der Jury der RTL-Show. Dessen “Ego-Problem“, so Lukaseder, werde immer größer. In ihrer neuen Jury in der Kabel-eins- Show “Deutschlands beste Party- Band“ (Start: 11. April) sitze sie indes mit den anderen beiden Kollegen “auf Augenhöhe“: Steve Blame sei in seinen MTV-Zeiten bereits ein “Idol ihrer Jugend“ gewesen, Oliver Petszokat kenne sie seit zwölf Jahren. Da gebe es niemanden, der den Chef heraushängen lässt.

In der Show wird aus 15 Gruppen in fünf Shows die beste Band ermittelt. Sie darf am 1. Juni vor einem Auftritt der Scorpions in Hannover das Publikum aufwärmen und kassiert zusätzlich 10 000 Euro Prämie.

dpa

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