Horror-Babys, Essens-Gelüste und ein Code

Kate-Wahn erreicht seinen Höhepunkt

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Der Wettanbieter Paddy Powers schickt als Babys verkleidete Männer mit Kronen und Windeln durch London zum Buckingham Palace.

London - Jeden Tag könnte Mini-Kate bzw. Mini-Willy  das Licht der Welt erblicken. Ist der royale Nachwuchs vielleicht sogar schon da? Rund um den Globus flippen die Windsor-Fans langsam völlig aus.

Dass der Wahn um den royalen Nachwuchs seltame Blüten treibt, kann man sich bei den exzentrischen Briten denken. Paddy Powers, ein Wettanbieter aus London, schoss aber den Vogel ab: Er schickte für eine Werbeaktion vier dicke, nackte Männer mit Kronen und Windeln durch London zum Buckingham Palace. Das Horror-Quartett, das nach Infomationen der britischen Metro zusammen stattliche 508 Kilo auf die Waage bringt, trägt erschreckend echt aussehende Masken mit hässlichen Babygesichtern. So bekommt man garantiert Aufmerksamkeit - nur, ob die Aktion zum Wetten oder zum Weglaufen einlädt, ist nicht gewiss.

Jedes der vier XXL-Grusel-Bälger hat übrigens eine andere Haarfarbe, denn natürlich kann man auch Wetten darauf abschließen, ob der adelige Spross mit rothaariger, brünetter, schwarzer oder blonder natürlicher Kopfbedeckung ausgestattet sein wird.

Kates seltsame Gelüste

Wie viele Schwangere hat auch Kate Heißhungerattacken auf die ungewöhnlichsten Geschmackskombinationen. Wo andere Frauen sich etwa Schoko-Creme auf Gewürzgurken schmieren, wechselt bei Kate die Lust auf scharfes vegetarisches Curry mit dem Appetit auf Gummibärchen. Beides bekommt die Herzogin in der Provinz Berkshire, weiß die "Daily Mail". Praktischerweise befindet sich im Örtchen Bucklebury im ersten Stock eines Naschwerk-Ladens ein Minimarkt, der hausgemachte indische Spezialitäten anbietet.

Der Duft der exotischen Speisen hatte die werdende Mutter angelockt, als sie sich gerade dem Süßkram im Erdgeschoss widmete, erzählt die Shop-Betreiberin Mrs Shingadia dem brtitischen Blatt stolz. Seitdem war die 31-Jährige quasi dort Stammgast. Übrigens: Gewürzte oder scharfe Speisen sind während der Schwangerschaft laut der Verbraucherschutzbehörde unproblematisch, dem Baby tut man damit nichts Schlechtes.

Rosa oder blau? Neuseeland plant Lichterspektakel

Neuseeland plant für die Geburt des britischen Thronerben ein besonderes Lichterspektakel: Öffentliche Gebäude, Brücken, Brunnen und Türme sollen am Abend nach der Geburt des Babys von Prinz William und Kate beleuchtet werden - entweder rosa oder hellblau.

Für ihre Aktion konnte die monarchistische Gesellschaft Neuseelands nach eigenen Angaben zwanzig Orte gewinnen. Mit dabei sind zum Beispiel der Flughafen der Stadt Christchurch und ein Metallgebäude, das wie ein Hund aussieht, in der Kleinstadt Tirau auf der Nordinsel Neuseelands.

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„Das könnte interessant aussehen“, sagte Monarchisten-Chef Sean Palmer. Die Geburt sei ein wichtiges Ereignis für viele Neuseeländer, meint Palmer. Schließlich sei das Baby „der zukünftige König oder die Königin von Neuseeland“.

Codenummer SO601867

Im St. Mary‘s Krankenhaus in London, in dessen Kreißsaal der Thronfolger auf die Welt kommen wird, wird Kates Name nur hinter vorgehaltener Hand genannt. Offiziell trage das Ereignis die Nummer SO601867, hat die "Bild" in Erfahrung gebracht.

Überhaupt sollen die Klinik-Angestellten nur leise sprechen dürfen, wenn sie den abgeschirmten „Lindo“-Flügel des Baus betreten. Die Suite der Herzogin ist mit allem ausgestattet, was man so braucht, etwa Satelliten-TV und WLAN sowie einem gemütlichen Sessel für den werdenden Vater.

Warten auf die 103 Kanonenschüsse

Sobald die Wehen einsetzen, wird Prinz William mit einem roten Helikopter aus dem zwei Stunden Flugzeit entfernten Wales eingeflogen, wo er derzeit noch Dienst schiebt. Vor den Toren des Buckingham-Palastes wird eine Schriftrolle auf einer goldenen Staffelei aufgehängt, um die Geburt zu verkünden.

Doch auch akustisch wird die Ankunft des neuen Erdbewohners verbreitet: Damit es auch wirklich jeder mitbekommt, werden die königlichen Grenadiere 62 Kanonenschüsse vom Tower of London und 41 aus dem Hyde Park abfeuern.

dpa/hn

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