Lena macht sich rar und verärgert Gäste

Düsseldorf - Wer dieser Tage ARD oder ProSieben einschaltet, kommt an Lena Meyer-Landrut (19) nicht vorbei. Bei Pressevertretern lässt sie sich kaum blicken. Einige Gäste schütteln über ihre Bootstour sogar den Kopf.

Die Titelverteidigerin ist selten in Sicht: In den Tagen vor dem Finale des Eurovision Song Contest am Samstag tauchten immer wieder Teilnehmer des Musikwettbewerbs überraschend im Pressezentrum in Düsseldorf auf, gaben Interviews, stimmten ihre Songs an wie die Ukrainerin Mika Newton oder spielten gleich kleine Spontan-Konzerte wie Sjonni’s Friends aus Island.

Süß und hauteng: So macht sich Lena heiß auf den Song Contest

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Doch auf Lena warteten die Journalisten vergeblich. Die Titelverteidigerin wird abgeschirmt, absolviert lediglich ihr Pflichtprogramm. Dazu gehörte etwa eine Bootstour auf dem Rhein gemeinsam mit den sogenannten Big Five, jenen Ländern, die automatisch im Finale sind: Neben Deutschland sind das Frankreich, Italien, Großbritannien und Spanien. Lena sang an Bord der erst im März vom Stapel gelaufenen „RheinFantasie“ (Baukosten: rund zehn Millionen Euro) gemeinsam mit den anderen vier Kandidaten unter anderem den Song „Always Look On The Bright Side Of Life“ aus dem Film „Das Leben des Brian“.

Diese Schnittchen singen für Österreich und die Schweiz

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Bei vielen Gästen sorgt dagegen nach wie vor die Entscheidung der deutschen Grand-Prix-Delegation für Unverständnis, zur eigenen Länderparty am vergangenen Montag nur jene Teilnehmer einzuladen, die Lena im Jahr 2010 Lena zwölf Punkte gegeben haben. Nicht nur ausländische Journalisten fragen sich: War das wirklich das richtige Signal? Und: Wo bleibt da der europäische Gedanke?

Eurovision-Finale: Lena und ihre Konkurrenten

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Rubriklistenbild: © dapd

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