Robert Redford: Heimliche Hochzeit in Hamburg

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Robert Redford (71) und seine Frau deutsche Sibylle Szaggars.

Hamburg - Der Hollywood-Star Robert Redford und seine langjährige deutsche Lebensgefährtin haben in Hamburg kirchlich geheiratet.

Das bestätigte die Büroleiterin der Hauptkirche St. Katharinen, Renate Maßfeller, am Mittwoch der Nachrichtenagentur AP.

Der 71-jährige Frauenschwarm und seine 20 Jahre jüngere, aus Hamburg stammende Freundin Sibylle Szaggars, wurden demnach am vergangenen Samstag jedoch nicht in der Kirche, sondern im Elb-Hotel Louis C. Jacob von Pastor Frank Engelbrecht aus St. Katharinen getraut. Aus dem Hotel wollte sich niemand dazu äußern.

Dem “Hamburger Abendblatt“ zufolge hatte das Paar zuvor bereits heimlich standesamtlich geheiratet. Für beide ist es nicht die erste Ehe. Redford und die Malerin Szaggars sind seit 1996 liiert, seit längerem wurde spekuliert, ob und wann die beiden heiraten. Laut “Hamburger Abendblatt“ wurde die Trauung im engsten Familienkreis in dem Hotel gefeiert, in dem das Paar mehrere Tage wohnte. Pastor Engelbrecht habe die Segnung vor rund 30 Gästen abgehalten.

Eine weitere, offizielle Feier soll es demnach im September in Mexiko geben. Der politisch engagierte Schauspieler und Regisseur Redford, der zu Hollywoods Superstars gehört, war 27 Jahre mit Lola Jean Van Wagenen verheiratet und hat mit ihr drei Kinder. 1985 ließ sich das Paar scheiden. Seine neue deutsche Frau war dem Bericht zufolge lange mit einem Gastronomen verheiratet. Seit 1996 sind die beiden ein Paar, sie leben gemeinsam die meiste Zeit fernab vom Hollywood-Rummel in einem Landhaus im Bergland von Provo in Utah. .

Politisch engagierter Schauspieler

Redford, der vor seiner Karriere als Schauspieler zeitweise als Straßenmaler und Kunststudent in Europa gelebt hatte, stieg ab den späten 60er Jahren zum gefeierten Hollywood-Star auf. Sein Durchbruch gelang ihm 1969 an der Seite von Paul Newman mit dem Western “Zwei Banditen“ (“Butch Cassidy and the Sundance Kid“), mit Newman drehte er drei Jahre später auch den Film “Der Clou“, der ihm seine erste Oscar-Nominierung einbrachte.

Weitere Welterfolge waren unter anderem “Die Unbestechlichen“ über den Watergate-Skandal und “Jenseits von Afrika“. 1981 debütierte er mit “Eine ganz normale Familie“ als Regisseur. 1998 verfilmte er den Bestseller “Der Pferdeflüsterer“, bei dem er zugleich als Produzent, Regisseur und Hauptdarsteller auftrat.

Der bekennende Linksliberale hält sich vom Hollywood-Rummel fern und engagiert sich seit Jahren im Umweltschutz. Mit dem von ihm begründeten “Sundance Festival“, das alljährlich in den Bergen des US-Bundesstaats Utah stattfindet, fördert das Multitalent zudem unabhängige Filmemacher. Dort soll er Mitte der 90er auch seine Frau Sibylle kennengelernt haben, von der er einmal sagte: “Sie ist eine wunderbare Frau, sehr europäisch.“

AP

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