Pro 7 schröpft angeblich die "Topmodels"

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Die Finalistinnen der fünften Staffel der Pro 7-Sendung "Germany's next Topmodel" (v.l.) Gewinnerin Alisar, Hanna, Laura und Neele.

Hamburg - Die Kandidatinnen von Heidi Klums Show "Germany's next Topmodel" werden von Pro 7 angeblich mit Knebelverträgen gebunden. Der Verband lizensierter Modellagenturen kritisiert den Sender scharf.

Zu hohe Agenturprovisionen, zu wenig Geld für die Kandidatinnen: Der Verband lizenzierter Modellagenturen hat die Verträge für die Teilnehmerinnen am ProSieben-Wettbewerb “Germany's next Topmodel“ kritisiert.

Das wurde aus den Gewinnerinnen

"Germany's next Topmodel": Das wurde aus den Siegerinnen

In der neuesten Ausgabe des “Zeitmagazins“ sagte der Verbandsgeschäftsführer, Dirk-Rainer Finkenrath, die Verträge mit den Kandidatinnen seien “das Papier nicht wert, auf dem sie gedruckt sind“. Er sprach von einer “völlig unangemessenen Benachteiligung der Teilnehmerinnen“. Finkenrath, dem laut Mitteilung Verträge vorlagen, die der Sender und eine Tochterfirma vor drei Jahren mit den jungen Mädchen abgeschlossen hatten, bemängelte, dass die Agenturprovisionen zu hoch angesetzt seien und nur dem Sender zu Gute kämen.

“Die Verantwortlichen von “Germany's next Topmodel“ gehen verantwortungslos mit den Träumen junger Mädchen um.“

Das Finale der fünften Staffel: Alisar gewinnt

Germany's next Topmodel: Das Finale in Bildern

Fiona klagte sich aus dem Vertrag

Zwei ehemalige Kandidaten schlossen sich laut “Zeitmagazin“ der Kritik an: Fiona Erdmann, die vor drei Jahren Vierte wurde und sich mit Hilfe eines Anwalts aus dem Vertrag habe lösen können, sagte auf die Frage, ob sie ihrer Tochter erlauben würde, bei dieser Show mitzumachen: “Nein. Das würde ich ihr verbieten.“ Hana Nitsche, die vor drei Jahren den dritten Platz belegte, meinte: “Ich habe mich eher wie eine Angestellte von ProSieben gefühlt, nicht wie ein Model, das von einer Agentur vertreten wird.“ Gewinnerin der am 10. Juni zu Ende gegangenen 5. Staffel von “Germany's next Topmodel“ wurde die Oberösterreicherin Alisar Ailabouni.

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