Unheilig: Der Graf bald im Musikantenstadl?

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Der Graf kann sich durchaus vorstellen, mal im "Musikantenstadl" aufzutreten.

Stuttgart - Der Graf, Sänger der Band Unheilig, könnte sich vorstellen, im "Musikantenstadl" aufzutreten. Für das neue Album hat er sich schon mal ein paar Senioren ins Boot geholt.

Der Frontmann der Band Unheilig, genannt der Graf, hätte nichts gegen einen Auftritt in einer Volksmusiksendung. “Ich würde auch in den “Musikantenstadl“ gehen, wenn die mich einladen. Dort hocken auch keine schlechteren Menschen als anderswo“, sagte der Musiker den Stuttgarter Nachrichten (Freitag). Er habe sich fürchterlich über Vorwürfe geärgert, dass er in den vergangenen Jahren bei “Big Brother“ oder bei Carmen Nebel aufgetreten sei, sagte der Musiker mit Wurzeln in der Gothic-Szene. Er lasse sich da nichts vorschreiben.

Für das neue Album “Große Freiheit“ hat der Graf zehn Kölner Rentner als Chor verpflichtet. “Unser Publikum hat sich gewaltig erweitert, das geht von acht bis achtzig“, sagte der Musiker der Sächsischen Zeitung (Donnerstagausgabe). Daraus resultierte der Wunsch, singende Senioren zu beteiligen. Und nach dem Kinderchor bei “Geboren um zu leben“ sollten nun mal die Alten mitmischen. Speziell für das Generationenübergreifende stehe der Song “So wie du warst“.

Die Band Unheilig ist bekannt durch rührend-düstere Balladen wie “Geboren um zu leben“. An diesem Freitag erscheint das neue Unheilig-Album “Lichter der Stadt“.

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dpa/dapd

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