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ADAC: Erhebliche Mängel bei griechischen Fähren

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Die Fähre "Sardina Vera" ist eines der getesteten Schiffe, die diverse Sicherheitsmängel zeigte.

München - Schlechte Nachricht für Griechenland-Reisende: Die Autofähren dort weisen zum Teil erhebliche Sicherheitsmängel auf. Vier überprüfte Fähren fielen im Test sogar durch.

Beim ADAC-Fährentest 2009 fielen von den 14 überprüften griechischen Autofähren vier wegen gravierender Mängel glatt durch, wie der Autoclub am Donnerstagmorgen in München mitteilte.

ADAC-Testleiterin Sabine Zuschrott nannte das Ergebnis “enttäuschend und alarmierend“. Sie appellierte an die Reeder, mehr Geld für die Sicherheit ihrer Schiffe auszugeben. Wegen schon früherer Auffälligkeiten hatte der Autoclub den diesjährigen Fährentest allein auf Griechenland beschränkt.

Die Liste der bei der ADAC-Stichprobe festgestellten Mängel ist lang: Mal fehlten sogar die vorgeschriebenen Querschotten im Autodeck, mal war ein schnelles Rettungsboot nicht einsatzbereit und mal war die Besatzung bei einer Feuerlösch-Übung komplett überfordert.

Von den getesteten Fähren fielen eine mit der Gesamtbewertung “sehr mangelhaft“ und drei mit “mangelhaft“ durch, vier Schiffe erhielten lediglich die Note “ausreichend“. Fünf Fähren schnitten mit “gut“ ab, aber nur für eine einzige gab es ein “sehr gut“. Testsieger war nach ADAC-Angaben die “Ionian King“ der Reederei Agoudimos Lines, die zwischen Patras auf dem Peloponnes und Igoumenitsa auf dem griechischen Festland verkehrt.

dpa

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