Im ZDF

"Aktenzeichen XY": Cold Case aus Gießen! Leiche gefunden - doch keiner weiß, wer die Frau ist

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Rudi Cerne moderiert "Aktenzeichen XY ...ungelöst" im ZDF. 

"Aktenzeichen XY": Wieder ein Cold Case, diesmal aus dem hessischen Gießen. Wer ist die unbekannte Tote von der A5?

Update 6.03., 22 Uhr: Noch sind keine neuen, entscheidenden Hinweise zum Cold Case aus Gießen eingegangen. Wie die Staatsanwaltschaft im Studio aber deutlich machte, gehen die Ermittler davon aus, dass der oder die Täter von der Autobahn abgefahren sind, um die Leiche im Wald zu verstecken. 

Gießen - Bei der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY" wird ein sog. Cold Case, also ein "kalter Kriminalfall", aus Gießen gezeigt. Die Staatsanwaltschaft und Polizei bitten bei der Ausstrahlung am Mittwoch (6.0 März 2019, 20.15 Uhr im ZDF) um Hinweise auf die Identität einer unbekannten Toten. Die Kriminalpolizei Friedberg und die Staatsanwaltschaft Gießen ermitteln seit 2017 wieder im sog. Cold Case: Dabei wurde 1988 an der A5 im Bereich des Rosbacher Stadtwalds eine Tote gefunden: Die Identität der Frau konnte damals nicht geklärt werden. Bis heute hat sich daran nichts geändert. 

Jetzt erhoffen sich die Ermittler aus Gießen und Friedberg neue Hinweise - deswegen der Schritt zu "Aktenzeichen XY". "Durch DNA-Untersuchungen, eine Isotopenanalyse und eine Gesichtsrekonstruktion konnten diverse Informationen aus unterschiedlichen Lebensphasen der getöteten Frau von ihrer Kindheit bis hin zu ihrem Tod erlangt werden", heißt es in der Pressemitteilung der Polizei Mittelhessen. "Mit einer Vorstellung der neuesten Erkenntnisse in der Sendung "Aktenzeichen XY" erhoffen sich die Ermittler Hinweise auf die nach wie vor ungeklärte Identität der Toten."

1988 entdeckten Waldarbeiter in einem Entwässerungsgraben einen skelettierten Leichnam

Für Hinweise aus der Bevölkerung, die vielleicht sogar zur Ergreifung des Täters führen, gibt es eine Belohnung von 2500 Euro.

"Aktenzeichen XY": Cold Case Gießen - Das passierte am 21. Juni 1988

Am 21. Juni 1988 entdeckten Waldarbeiter im Stadtwald von Rosbach unweit der A5 im Bereich der Autobahnausfahrt Friedberg in Fahrtrichtung Frankfurt am Main in einem Entwässerungsgraben einen skelettierten Leichnam. "Die Auffindesituation deutete zweifelsfrei auf ein Tötungsdelikt hin, wenngleich die konkrete Todesursache aufgrund der fortgeschrittenen Verwesung auch im Rahmen der damals erfolgten Obduktion nicht mehr festgestellt werden konnte. Ebenso konnte das Geschlecht zunächst nicht eindeutig bestimmt werden. Tatverdächtige waren nicht ermittelbar", so die Polizei in der Mitteilung damals. 

In der Ausgabe "Aktenzeichen XY"-Ausgabe am Mittwoch, den 10. Juli 2019: 

"Aktenzeichen XY": Achtung! Wenn sie diesen gefährlichen Mann sehen - sofort Polizei rufen, wie extratipp.com* berichtet. Außerdem: „Aktenzeichen XY“: Frankfurt sucht DIESEN Schläger - wenn Sie ihn sehen, sofort Straßenseite wechseln, wie extratipp.com* berichtet.

Matthias Kernstock

*extratipp.com und heidelberg24.de, fnp.de und op-online.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes

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