Bankgebäude nach Erschütterung evakuiert

Pinneberg - Ein heftige Erschütterung hat am Donnerstag ein Bankgebäude in Pinneberg in Schleswig-Holstein ins Schwanken gebracht. Das Bürohaus wurde sofort evakuiert.

Nach 20 Minuten gab ein Statiker Entwarnung. Die Ursache der mysteriösen Erschütterung blieb zunächst unklar, wie Polizeisprecherin Sandra Rüder berichtete.

Den Angaben zufolge sind in der Umgebung zurzeit keine größeren Bauarbeiten im Gange. Man habe auch keine Hinweise auf Bankräuber, die unterirdisch gebohrt oder gegraben haben könnten, erklärte Rüder. Das dreigeschossige Gebäude steht in der Innenstadt nahe des Rathauses.

Das gesamte Bargeld lag während der Evakuierung unbewacht in den Schaltern, denn “Menschenleben haben Vorrang“, sagte Banksprecher Niels Gehrmann.

Das Gebäude beherbergt die Zentrale der Bank sowie einen Schalterraum im Erdgeschoss. “Gegen Mittag begannen plötzlich ein Schreibtisch und die Stehlampen mehrere Minuten lang zu wackeln“, berichtete Gehrmann. Die unheimlichen Vibrationen waren offensichtlich auf die Bankzentrale begrenzt, da schon im Nachbargebäude nichts mehr spüren war. “Panik brach nicht aus“, sagte Gehrmann. Die rund hundert Bankangestellten sowie einige Kunden hätten in unmittelbarer Nähe des Gebäudes gewartet.

Der zuständige Architekt und ein Statiker untersuchten das Mauerwerk auf Risse. Das Fazit der Experten: keine Schäden im und am Gebäude erkennbar. Polizei und Feuerwehr rückten wieder ab.

dpa

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