Flüchtiger Bekannter unter Verdacht

Grausames Verbrechen in Berlin: Unbekannter zündet Obdachlosen im Schlaf an

In Berlin hat ein Unbekannter ein grausames Verbrechen verübt. Ein Obachloser wurde im Schlaf angezündet und erlitt schwere Brandverletzungen.

  • Ein grausames Verbrechen hat ein Unbekannter in der Nacht in Berlin begangen.
  • Ein Obdachloser wurde im Schlaf angezündet.
  • Das Opfer erlitt schwere Brandverletzungen.

Berlin - Ein grausames Verbrechen hat ein Unbekannter in der Nacht zum Dienstag in Berlin begangen. Beim Schlafen im Vorraum einer Bank ist ein Obdachloser in Berlin angezündet worden. Der Mann habe in der Nacht zum Dienstag eine schwere Brandverletzung am Bein erlitten und sei in ein Krankenhaus gebracht worden, teilte die Polizei mit. Das Hosenbein des 45 Jahre alten Mannes wurde demnach von einem Unbekannten angezündet. „Er gab den Polizistinnen und Polizisten an, dass er in dem Vorraum schlief und durch das Feuer an seinem Hosenbein wach wurde“, erklärten die Ermittler.

Obdachloser angezündet - Flüchtiger Bekannter unter Verdacht

Anhand der Angaben des Opfers bestehe der Verdacht, dass ein flüchtiger Bekannter von ihm für die Tat in Frage komme, sagte ein Polizeisprecher. Dies werde nun geprüft. Ein Kunde hatte die Polizei kurz nach Mitternacht zu der Bank in der Otto-Suhr-Allee in Charlottenburg gerufen. Er habe starken Brandgeruch wahrgenommen und mindestens zwei Obdachlose in dem Vorraum schlafen sehen, hieß es.

Sowohl der Zeuge als auch der zweite Obdachlose waren bereits weg, als die Beamten eintrafen. Die Männer sollten sich bei der Polizei melden, sagte der Sprecher. Bei dem verdächtigen Bekannten handele es sich nicht um den zweiten Schlafenden.

Ein ähnlicher Fall ereignete sich am Weihnachtsabend 2016. Damals entging ein Berliner Obdachloser dem Feuer neben seinem Kopf nur knapp. Der Täter wurde im vergangenen Jahr zu einer Haftstrafe verurteilt.

dpa

Rubriklistenbild: © Paul Zinken/dpa

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