Berlin: Dilettantischer Kiosk-Überfall scheitert

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Ein vermutlicher Räuber der stümperhaften Kleinkriminellenbande wurde festgenommen. 

Berlin - Als “äußerst dilettantisch“ hat die Berliner Polizei drei Räuber bezeichnet, die einen Kiosk überfallen haben.

Maskiert bedrohten sie mit Schusswaffe und Schlagstock am Samstagabend einen 24 Jahre alten Angestellten im Stadtteil Wedding. Sie raubten das Geld aus der Kasse. “Doch dann begann die Pechserie“, heißt es im Polizeibericht.

Zunächst flüchtete das Trio zu Fuß und verlor einige der gestohlenen Geldscheine. Dann fiel einem Räuber die Pistole aus der Hand. Ein Schuss machte auf sie aufmerksam. Zu Schaden kam niemand, da es sich um Platzpatronen handelte. Aber ein Kriminalbeamter außer Dienst, der den Vorfall beobachtet hatte, nahm die Verfolgung auf. Die drei stiegen in ihr Fluchtfahrzeug. “Aufgrund der Glätte war es ihnen jedoch nicht möglich, mit dem 'Renault Clio' aus der Parklücke herauszufahren“, berichtete die Polizei.

Die drei flüchteten zu Fuß in eine Grünanlage und entkamen im Dunkeln. Sie vergaßen aber ihre Beute in dem parkenden Wagen. Rund vier Stunden später erschien dann ein 19-Jähriger in Begleitung seines Vaters bei der Polizei und zeigte den Diebstahl von Papas Auto an. Hierbei handelte es sich jedoch um das “Fluchtfahrzeug“. Die Polizei geht davon aus, dass es sich bei dem Mann um einen der Täter handelt und nahm ihn fest.

apn

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