Berlin: S-Bahn massiv eingeschränkt

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Befördert die Berliner S-Bahn normalerweise 1,3 Millionen Passagiere am Tag, so schrumpfte die Kapazität nun auf ein Drittel.

Berlin - Nur 165 Züge der insgesamt 551 fahren derzeit bei der Berliner S-Bahn. Der gesamte Ost-West-Verkehr durch die Innenstadt ist gekappt.

Die Berliner S-Bahn fährt seit Montag nur noch mit massiven Einschränkungen. Doch sei der Notbetrieb “unter dem Strich relativ gut angelaufen“, sagte ein Bahnsprecher am Morgen der Nachrichtenagentur AP. Die Kunden hätten Alternativen gesucht. “Nach derzeitigem Stand gab es bislang keine Überfüllungen oder Reisende, die zurückbleiben mussten“, sagte der Sprecher. Auch nach Angaben von Augenzeugen gab es zunächst wenige Probleme. Die Züge seien voll, aber nicht überfüllt, hieß es.

In Berlin haben vergangene Woche die Schulferien begonnen. Der Bahn-Sprecher räumte allerdings ein, dass es zu Betriebsbeginn “dispositive Probleme“ gegeben habe: Das Unternehmen hatte Schwierigkeiten, die wenigen noch vorhandenen Züge an die richtigen Abfahrtorte zu bringen. Die S-Bahn hat wegen Sicherheitsüberprüfungen der Räder an ihren Zügen bereits seit Wochen Probleme, die sich nun noch einmal massiv steigerten.

Von 551 Zugeinheiten seien nur noch 165 im Einsatz, sagte der Sprecher. Befördert die S-Bahn normalerweise 1,3 Millionen Passagiere am Tag, so schrumpfte die Kapazität nun auf ein Drittel. Die Kapazitäten auf der gekappten Ost-West-Trasse zwischen Bahnhof Zoo und Ostbahnhof, die normalerweise im Abstand von wenigen Minuten bedient wird, werden nun zum Teil durch Regionalbahnen und Busse ersetzt. Erst in zwei Wochen soll die Lage wieder langsam besser werden.

ap

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