Berliner S-Bahn kehrt in die Innenstadt zurück

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Eine S-Bahn der Linie S7 in Richtung Ahrensfelde fährt am Montag, 3. August, auf dem Bahnhof Alexanderplatz in Berlin ein.

Berlin  - Nach zwei Wochen massiver Einschränkungen sind auf den Berliner Hauptstrecken wieder S-Bahnen unterwegs.

Am Montag verkehrten auf der zentralen Ost-West-Trasse zwischen Ostbahnhof und Zoologischer Garten sowie von der Innenstadt zum Flughafen Schönefeld erstmals seit dem 19. Juli wieder S-Bahnen. “Der Betrieb ist sehr gut angelaufen“, sagte S-Bahn-Geschäftsführer Peter Buchner am Montag am Bahnhof Hackescher Markt, der neben 14 weiteren Bahnhöfe für zwei Wochen still lag. Bis zum Normalbetrieb sei es allerdings noch ein “weiter Weg“, räumte Buchner ein. Die meisten Strecken werden zunächst lediglich im 20-Minuten-Takt bedient, zudem fahren häufig nur Kurzzüge.

Wartezeiten bis zu 20 Minuten

Am Montag wurden 128 zusätzliche Wagen in Betrieb genommen, damit sind nun insgesamt 458 Wagen auf den Schienen. In Spitzenzeiten sind in Berlin und im nahen Umland normalerweise 1100 Wagen unterwegs. Für großen Unmut bei den Fahrgästen sorgte am Montag, dass Ersatz- und Pendelverkehr nicht aufeinander abgestimmt wurden und es so an den Bahnsteigen teils zu Wartezeiten von bis zu 20 Minuten kam.

Für die in knapp zwei Wochen beginnenden Leichtathletik- Weltmeisterschaften (15. bis 23 August) kündigte Buchner an, “ein weiteres Stück Normalbetrieb“ wiederherzustellen. Rechtzeitig zum Beginn der Titelkämpfe wird die Bahn am 12. August den nächsten Fahrplanwechsel vornehmen, sagte S-Bahn-Sprecher Ingo Priegnitz der dpa. Dabei werde ein großes Augenmerk auf die WM gelegt. Priegnitz kündigte einen “adäquaten Fahrplan für die An- und Abreise der Fans“ zum Berliner Olympiastadion an. Bei ausverkauftem Stadion müssten täglich mehr als 60 000 Besucher nach Charlottenburg befördert werden.

dpa

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