Corinnas Mörder muss lebenslang in Haft

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Corinnas Mörder muss lebenslang ins Gefängnis.

Leipzig - Wegen Mordes an der neunjährigen Corinna aus dem nordsächsischen Eilenburg hat das Leipziger Landgericht den Angeklagten Lutz Peter Sch. zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt.

Corinna wurde in Eilenburg ermordet.

Zudem stellte das Gericht am Mittwoch die besondere Schwere der Schuld fest. Der 39-jährige hatte gestanden, das Mädchen im Juli vergangenen Jahres sexuell missbraucht und getötet sowie die Leiche des Kindes in einen Nebenarm des Flusses Mulde geworfen zu haben. Das Gericht gab damit dem Antrag der Staatsanwaltschaft und der Anwältin der Mutter des Kindes statt, die neben einer lebenslangen Freiheitsstrafe beantragt hatten, die besondere Schwere der Schuld festzustellen, die eine Entlassung auf Bewährung nach 15 Jahren verhindern würde.

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Auch der Verteidiger des Mannes hatte in seinem Plädoyer das Tatgeschehen als Mord eingestuft und sich der Forderung nach lebenslänglich angeschlossen. Allerdings war er der Ansicht, dass die Feststellung der besonderen Schwere der Schuld nicht zu rechtfertigen wäre.

Der Angeklagte selbst hatte am vorletzten Verhandlungstag in einer persönlichen Erklärung beteuert, er bedaure das Verbrechen zutiefst. Er wisse nicht, wie er der Mutter des Kindes erklären könne, wie leid es ihm tue und wie sehr er die Tat bereue. Er habe einfach nicht den Mut dazu. Laut dem Urteil muss er 50.000 Euro Schmerzensgeld an die Mutter des Kindes zahlen.

DAPD

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