Wegen Maskenpflicht

Konflikte zwischen Mitarbeitern und Kunden: Tankstellenbetreiber geben Einblicke in Alltag

Tödlicher Angriff wegen Maskenstreits an Tankstelle: Die Tat in Idar-Oberstein hat auch bei den Betreibern im Bergwinkel ein teils mulmiges Gefühl hinterlassen.
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Der tödliche Angriff auf einen Tankstellen-Mitarbeiter in Idar-Oberstein hat auch bei den Betreibern im Bergwinkel ein teils mulmiges Gefühl hinterlassen.

Der Vorfall in einer Tankstelle in Idar-Oberstein, bei dem ein junger Kassierer erschossen wurde, hat auch bei Zapfsäulenbetreibern im Bergwinkel ein teils mulmiges Gefühl hinterlassen.

Main-Kinzig-Kreis - Eine Woche ist es her, dass ein 49-jähriger Mann in einer Tankstelle im rheinland-pfälzischen Idar-Oberstein dem 20 Jahre alten Kassierer in den Kopf schoss – weil der ihn zuvor auf die Maskenpflicht hingewiesen hatte. Der Mann hat die Tat gestanden und bekannte sich zur Ablehnung der Corona*-Regelungen. Die Tankstellenbetreiber im Bergwinkel gehen mit dem Ereignis unterschiedlich um und ziehen ihre eigenen Schlüsse. „Es sind halt immer ein paar Unbelehrbare dabei“, meint Bärbel Schwanke zur Maskenpflicht. Sie betreibt mit ihrem Bruder eine Tankstelle in Sterbfritz (Main-Kinzig-Kreis*).
Weitere Reaktionen von Tankstellenbetreibern aus dem Main-Kinzig-Kreis hat fuldaerzeitung.de* veröffentlicht.

Amir Bonakdar, der eine Tankstelle in Schlüchtern unterhält, berichtet hingegen von zahlreichen Konflikten zwischen seinen Kassierern und den Kunden. „In mehreren Fällen haben wir sogar schon das Ordnungsamt angerufen, aber die können nichts machen. Meine Mitarbeiter haben Angst, zur Arbeit zu kommen“, beklagt er. *fuldaerzeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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