Deutsche Schüler sehen Zukunft optimistisch

München - Deutschlands Schüler schauen positiv in die Zukunft. Laut einer Umfrage schätzen 56 Prozent ihre persönliche Zukunft zuversichtlich ein. Dieser Optimismus sei aber abhängig vom Bildungsgrad.

Bei einer Umfrage der Allianz-Versicherung in Zusammenarbeit mit der Universität Hohenheim sagten 56 Prozent, sie sähen ihre persönliche Situation in den nächsten zwölf Monaten “mit Zuversicht“ oder sogar “mit großer Zuversicht“. Am optimistischsten äußerten sich Gymnasiasten (62 Prozent), skeptischer waren Hauptschüler (46 Prozent).

“Mit steigender Bildung wächst bei den Schülern die Zuversicht, dass sich das eigene Leben positiv entwickelt“, sagte Professor Frank Brettschneider am Mittwoch. Die meisten Schüler wollen nach dem Abschluss eine Ausbildung machen, studieren oder eine weiterführende Schule besuchen. Die Chancen, dass sich ihre Pläne verwirklichen lassen, sehen bundesweit 62 Prozent mit Zuversicht oder großer Zuversicht.

Gerade Hauptschüler fühlten sich durch die Schule am besten auf das weitere Leben vorbereitet - bei den Gymnasiasten sahen das nicht einmal die Hälfte so. “Bei den Hauptschülern ist relativ klar, wie es nach der Schule weitergeht“, erklärte Brettschneider. Gymnasiasten hätten mehr Möglichkeiten, “auf diese kann die Schule naturgemäß weniger konkret vorbereiten“.

Für Deutschlands Zukunft sehen die meisten Schüler dagegen mehr Schatten als Licht. Ein Drittel äußerte eher Sorge, nur ein Viertel eher Zuversicht. Für die repräsentative Umfrage waren bundesweit 1.503 Schülerinnen und Schüler befragt worden.

dapd

Rubriklistenbild: © dpa

Kommentare