Deutscher onaniert beim Polizeiverhör

Stockholm - Ein deutscher Lkw-Fahrer fuhr in die Leitplanken, weil er am Steuer onanierte, attackierte eine Krankenschwester und befriedigte sich dann beim Polizeiverhör erneut.

Dieses bizarre Verhalten hat einen deutschen Lastwagenfahrer am Donnerstag hinter schwedische Gitter gebracht. Wie Staatsanwältin Åsa Askenbäck am Freitag in Borås bestätigte, wurde Haftbefehl wegen grob fahrlässigen Verhaltens im Verkehr, Fahren unter Drogeneinfluss, Widerstandes gegen die Staatsgewalt und sexueller Belästigung erlassen. Der Mann muss mit einer mehrmonatigen Haftstrafe rechnen.

Der 30 Jahre alte Nordrhein-Westfale aus Simmerath bei Aachen hatte Polizisten berichtet, er sei morgens mit seinem Lkw in die Leitplanken gekracht, weil er sich gerade mehr auf das Onanieren als auf die Straße konzentrierte. Der Verkehr auf der zentralen Verbindung von Göteborg nach Stockholm war nach dem Unfall mehr als zehn Stunden lang stark behindert.

Bei einer Untersuchung im Krankenhaus von Borås attackierte der leicht verletzte Fahrer eine Krankenschwester und schleuderte sie gegen die Wand des Behandlungsraumes. Während des anschließenden Polizeiverhörs begann der Deutsche dann wieder zu onanieren, ehe er hinter Schwedischen Gardinen landete. Dort soll er bis zum 8. Oktober in Untersuchungshaft bleiben, ehe über die endgültige Anklageerhebung entschieden wird.

dpa

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