Duisburgerin (17) ertrinkt in Nordsee-Wirbel

Amsterdam - Eine plötzliche starke Strömung vor der holländischen Nordseeküste ist für eine 17-jährige Schwimmerin aus Duisburg zur tödlichen Falle geworden.

Die junge Frau starb trotz Wiederbelebungsversuchen am Freitagabend im Krankenhaus des Badeortes Zandvoort, sagte die örtliche Polizeisprecherin am Samstag der Nachrichtenagentur dpa.

Die Duisburgerin war am Freitag in einer Gruppe von vier Deutschen etwa auf der Höhe des populären Zandvoorter Strandlokals “Mirage“ hinausgeschwommen. “Sie wurden plötzlich von einem Wirbel erfasst und gerieten in enorme Schwierigkeiten“, berichtete ein Mitarbeiter des Rettungsdienstes.

Zwei der Schwimmer - das Mädchen und ein Mann - wurden ohnmächtig. Helfer brachten sie an den Strand. Ein per Hubschrauber eingeflogenes Rettungsteam begann sofort mit Wiederbelebungsversuchen. Während die 17-Jährige trotz aller Mühen nach einigen Stunden im Krankenhaus starb, hatten die Reanimierungsversuche bei dem Mann Erfolg. Er war am Samstag nicht mehr in Lebensgefahr.

Wegen der gefährlichen Strömung wurde die gelbe Flagge gesetzt, mit der Badegäste davor gewarnt werden, ins Wasser zu gehen. Nach Einschätzung der Retter wurde den Schwimmern ein heftiger Strudel zum Verhängnis, wie er durch ein kurzzeitiges Abfallen des Wasserspiegels entstehen kann. Badende können dadurch in Sekunden Dutzende von Metern ins Meer hinausgezogen werden.

dpa

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