Ermittlungen nach Schüssen auf Box-Promoter Öner

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Der Box-Promoter Ahmet Öner wird am Dienstagabend mit einer Schussverletzung von Sanitätern in Hamburg zum Krankenwagen gebracht.

Hamburg - Mehrere Schüsse auf den Hamburger Box-Promoter Ahmet Öner geben der Polizei in der Hansestadt Rätsel auf.

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Nachdem der Chef des Profi-Boxstalls Arena am Dienstagabend in Hamburg angeschossen worden war, hatte die Polizei zunächst keine heiße Spur zu den beiden flüchtigen Tätern. “Wir ermitteln im Moment noch in alle Richtungen“, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. Öner hatte in Begleitung seines Fahrers und eines Geschäftspartners ein Büro im Hamburger Stadtteil Borgfelde verlassen, als aus dem dunklen Hinterhof die Täter auftauchten.

Mehrere Schüsse fielen, einer traf Öner in den Oberschenkel. Seine Begleiter blieben unverletzt. Öner konnte sich verletzt in ein Bürohaus zurückziehen und von dort Polizei und Rettungskräfte alarmieren. Die Täter flüchteten, eine Fahndung mit mehreren Streifenwagen blieb zunächst erfolglos. In der Nacht zum Mittwoch wurde Öner operiert. Dem 37-Jährigen wurde eine Kugel aus dem linken Oberschenkel entfernt. Lebensgefahr habe nicht bestanden, wie die Hamburger Polizei mitteilte.

“Mir geht es gut. Zum Glück ist nichts Schlimmeres passiert“, kommentierte Öner auf der Arena-Internetseite das “Attentat“. Nach Angaben der Ärzte könne er das Krankenhaus voraussichtlich in einigen Tagen wieder verlassen. Tathergang und Motiv seien noch unklar, teilte die Polizei mit. Auch Öner, der am Mittwoch zu einer Geschäftsreise in die USA aufbrechen wollte, hatte keine Erklärung, wie es zu dem Vorfall kommen konnte. “Es ist die Aufgabe der Polizei, das herauszufinden. Ich weiß es nicht.“

dpa

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