Früher Frühling: Januar bisher viel zu warm

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Mitten im Januar sitzen Sonnenbadende auf Stufen am Königsplatz in München

Offenbach - Wir haben es alle gespürt, jetzt bestätigen es die Profi-Wetterfrösche: Der diesjährige Winter ist bislang viel zu warm. Unterdessen erlebte die Schweiz mit minus 31 Grad die bisher kälteste Nacht dieses Winters.

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes lag die Temperatur in den ersten 14 Tagen des Januar im Vergleich zum langjährigen Mittel meist um drei bis sieben Grad Celsius höher. Der wärmste Ort in Deutschland war Köln-Stammheim mit einer durchschnittlichen Temperatur von 7,5 Grad und einer Abweichung von plus 4,7 Grad, sagte ein Meteorologe am Sonntag in Offenbach. „Solche Temperaturen werden dort sonst im März erreicht“, fügte er hinzu. 

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Am kältesten im Flachland unterhalb 400 Meter sei es im baden-württembergischen Wutöschingen-Ofteringen westlich vom Bodensee mit 2,9 Grad gewesen.

Minus 31 Grad in der Schweiz - Kälteste Nacht

In der Schweiz hat unterdessen der Winter jetzt voll zugeschlagen. In der Nacht zu Sonntag wurden die bisher tiefsten Temperaturen dieses Winters gemessen. Am kältesten war es im „Kälteloch“ Glattalp, wo Meteomedia nach Angaben der Nachrichtenagentur SDA minus 31 Grad meldete. In der Mulde auf 1850 Meter Höhe in der Zentralschweiz ist es wegen der besonderen Lage oft extrem eisig.

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Sibirische Temperaturen herrschten auch in den Alpentälern, im Wintersportparadies Engadin etwa minus 25 Grad. Für die Zitter-Temperaturen verantwortlich war eine sternenklare Nacht in weiten Teilen der Schweiz.

dpa/dapd

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