Fuchs mit Schuhtick

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Zahlreiche Schuhe wurden rund um ein Erdloch in Föhren anfang Juni entdeckt. Ein schuhverrückter Fuchs hatte sie dort versteckt.

Föhren - Er steht auf Gummistiefel, Pumps und Turnschuhe: In Föhren geht ein Fuchs mit Schuhtick regelmäßig auf Diebestour.  Mehr als 200 Exemplare hat er schon gestohlen.

Alleine oder mit familiärer Unterstützung hat er gerade wieder drei neue Schuh-“Trophäen“ aus Gärten, Hauseingängen und von Terrassen in den Wald geschleppt: Einen Gummistiefel, einen Turnschuh und einen dunkelblauen Pumps, berichtete Rudolf Reichsgraf von Kesselstatt am Montag der Deutschen Presse-Agentur dpa in Trier.

Mehr als 200 Schuhe hat der Fuchs mit dem Schuhtick auf seinen nächtlichen Diebestouren mittlerweile den Bewohnern von Föhren (Rheinland-Pfalz) gestohlen. Seinen ursprünglichen Bau, an dem die ersten 120 Schuhe Anfang Juni entdeckt wurden, habe der Fuchs inzwischen aufgegeben, sagte der Reichsgraf. “Da war zu viel los gewesen.“ Der neue “Sammelplatz“ für die Diebesbeute sei jetzt etwa 150 Meter Luftlinie entfernt. “Das ist ein Spielplatz für Füchse mitten im Wald“, sagte von Kesselstatt. Das Areal sei um die 300 Quadratmeter groß, mit Quelle und Felsvorsprüngen.

Nach wie vor gibt der Fuchs-Dieb Rätsel auf: “Wir wissen nicht, ob es einer allein ist, oder ob es Jung-Füchse mit der Mutter sind“, sagte der Reichsgraf. Gut möglich, dass die Jungen “den Tick“ bei der Gründung eines neues Reviers jetzt mitnehmen würden. Noch sind alle Schuhe, die im Wald aufgelesen wurden, im Schloss Föhren in einer großen Kiste verstaut. “Irgendwann aber werden wir sie entsorgen.“ Drei Exemplare seien inzwischen ans Überseemuseum in Bremen für die Ausstellung “Schuhtick“ (ab 19. September) gegangen.

dpa

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