Gewalt gegen Polizei angeprangert

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Polizei prangert zunehmende Gewalt an.

Berlin - Anlässlich einer neuen Studie zum Thema Gewalt gegen Polizisten hat die Gewerkschaft der Polizei (GdP) verlangt, Angriffe auf Beamte härter zu bestrafen und Einsatzkräfte besser zu schützen.

Der dienstliche Alltag werde immer risikoreicher, brutaler und unvorhersehbarer, erklärte GdP-Bundesvorsitzender Konrad Freiberg am Mittwoch in Berlin. Die genauen Ergebnisse der Länderuntersuchung sollen mittags vom niedersächsischen Innenminister Uwe Schünemann und dem Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Hannover (KFN), Christian Pfeiffer, in Berlin vorgestellt werden.

Freiberg erklärte dazu: “Vor allem in Ballungsräumen, wo sich Subkulturen verdichten und radikalisieren, muss jeder als Polizist erkennbare Beamte mittlerweile damit rechnen, anlasslos attackiert und schwer verletzt zu werden.“ Vor solchen Taten müsse die Polizei auch durch eine wirksamere Abschreckung besser geschützt werden. Der GdP-Chef drängte auf eine Verschärfung im Strafgesetzbuch, nach der ein Angriff auf einen Polizisten in jedem Fall bestraft würde.

Die bisherige Regelung setze hingegen voraus, dass sich der Beamte in einer “Vollstreckungssituation“ befinde. Unvermittelte Attacken auf nichtsahnende Streifenbeamte im täglichen Dienst seien bisher nicht erfasst.

DAPD

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