Häftling soll Skater totgefahren haben

Frankfurt/Main - Ein als Chef einer Räuberbande verurteilter Häftling soll in Frankfurt am Main einen 14-jährigen Inlineskater totgefahren haben. Er befand sich im offenen Vollzug.

Nach einer Meldung des Privatsenders Hit Radio FFH vom Mittwoch befand sich der 25-Jährige während des Unfalls am vergangenen Wochenende im offenen Vollzug. Der Täter beging Fahrerflucht und wird noch immer polizeilich gesucht. Eine Bestätigung der Rundfunkmeldung, dass der mutmaßliche Todesfahrer von Frankfurt-Rödelheim ein bereits verurteilter Straftäter ist, war bei der Staatsanwaltschaft zunächst nicht zu erhalten.

Den Informationen des Senders nach musste der 25-Jährige wegen zahlreicher Tankstellenüberfälle in Mittelhessen ins Gefängnis. Er sei als Chef einer neunköpfigen Räuberbande im Lahn-Dill-Kreis verurteilt worden, die zehn Tankstellen und eine Gaststätte überfallen habe. 2004 sei der junge Mann zu sieben Jahren Haft verurteilt worden. Am Samstag sei er mit dem Mercedes seines Vaters im Stadtteil Rödelheim unterwegs gewesen und soll dort den 14-jährigen Skater überfahren und tödlich verletzt haben. Laut Zeugenaussagen war er an der Unfallstelle noch ausgestiegen, dann aber geflüchtet.

AP

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