Bad Homburg: Frau im Schlosspark erstochen

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Beamte der Spurensicherung sichern im Schloßpark im hessischen Bad Homburg Spuren am Tatort, wo eine Frau von einem unbekannten Täter erstochen wurde.

Bad Homburg - Im Schlosspark von Bad Homburg (Hessen) ist eine Frau (60) erstochen worden. Die Polizei fahndete unter anderem mit einem Hubschrauber nach dem Täter.

Nur eine gute Stunde nach der tödlichen Messerattacke hat die Polizei einen Verdächtigen festgenommen. Der 24 Jahre alte Mann wollte sich am Dienstag in der Hochtaunus-Klinik Schnittverletzungen an der Hand behandeln lassen und war dabei Rettungssanitätern aufgefallen.

Der Bad Homburger steht laut Polizeibericht im Verdacht, am Nachmittag eine etwa 60 Jahre alte, noch nicht eindeutig identifizierte Frau mit mehreren Messerstichen getötet zu haben. Das hätten erste Vernehmungen des Verdächtigen und andere Beweise erhärtet. Das Tatmotiv sei noch unklar. Die Tatwaffe, ein etwa 15 Zentimeter langes Küchenmesser, wurde in dem Park gefunden.

Der schmächtige Täter war zunächst zu Fuß entkommen, und die Polizei hatte unter anderem mit Hilfe eines Hubschraubers nach ihm gesucht. Der Park wurde abgesperrt. Eine Zeugin hatte ein Gerangel zwischen dem Mann und seinem Opfer bemerkt und wollte der Frau mit zwei herbeigerufenen Gärtnern zu Hilfe kommen. Als sie am Tatort eintrafen, lebte das Opfer bereits nicht mehr.

Das Opfer konnte zunächst nicht identifiziert werden. Die Frau sei etwa 60 Jahre alt, berichtete ein Polizeisprecher. Die Leiche sollte am Mittwoch obduziert werden. Die Handtasche habe sie zwar noch bei sich gehabt, es fehlten aber jegliche Ausweispapiere. Ein Raubmord könne daher nicht ausgeschlossen werden, sei aber auch noch nicht belegt. Bis in die späten Abendstunden wurden am Tatort durch Spezialisten des Landeskriminalamtes Spuren gesichert.

dpa

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