Ikea: Keine neuen Sicherheitsmaßnahmen

Helsingborg - Der schwedische Möbelkonzern Ikea plant nach vier kleineren Bombenexplosionen in kurzer Zeit keine zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen.

Vize-Unternehmenssprecherin Camilla Meiby sagte der Nachrichtenagentur dpa am Sonntag in Helsingborg: “Das Sicherheitsniveau ist ohnehin weltweit in unseren Möbelhäusern sehr hoch.“ Deshalb habe man sich entschieden, keine zusätzlichen Maßnahmen einzuleiten. Am Freitagabend war im Ikea-Haus Dresden ein kleiner Sprengsatz in der Küchenabteilung detoniert.

Ende Mai waren drei ebenfalls kleinere Sprengsätze in Ikea-Filialen in Frankreich, Belgien und den Niederlanden explodiert. Meiby sagte, es sei nach den bisherigen Polizeiangaben kein Zusammenhang dieser Anschläge mit der Detonation in Dresden erkennbar, die Fahnder wollen ihre Kollegen in diesen Ländern trotzdem um Hilfe bitten. Bei Ikea habe man weder Drohungen noch Erpressungsversuche registriert.

Der Dresdner Oberstaatsanwalt Lorenz Hase am Sonntag, die Spurensicherung am Tatort sei abgeschlossen. Bisher haben die Fahnder noch keine heiße Spur.

dpa

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