Jeder zehnte Deutsche bei Unfall verletzt

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Jeder zehnte Deutsche hat sich bei einem Unfall verletzt.

Dortmund - Im Jahr 2008 hat sich - wie bereits in den beiden Vorjahren - etwa jeder zehnte Deutsche bei einem Unfall verletzt. Fast 20.000 Menschen kamen ums Leben. Die Statistik:

Die Unfallzahlen gehen aus der neuesten Schätzung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin zum Unfallgeschehen hervor. Demnach gab es 2008 in Deutschland rund 8,27 Millionen Unfallverletzte. Bei Unfällen starben 19.100 weitere Menschen, das sind gut 560 mehr als im Vorjahr. 2006 waren es noch knapp 19.500, wie die BAuA am Donnerstag in Dortmund mitteilte.

Fast ein Drittel aller Unfälle mit Verletzten passierte im häuslichen Bereich (2,73 Millionen). Beinahe ebenso hoch ist die Zahl der Menschen, die sich in ihrer Freizeit, vor allem beim Sport, verletzten (2,63 Millionen). Im schulischen Bereich wurden 1,39 Millionen Unfallverletzte gezählt, bei den Arbeitsunfällen kamen die Statistiker auf 1,11 Millionen. Im Verkehr gab es rund 410.000 Betroffene.

Auch bei den tödlichen Unfällen führen die Bereiche Haus (36 Prozent) und Freizeit (35 Prozent) die Statistiken an. Fast jedes vierte Opfer (24 Prozent) starb 2008 allerdings bei einem Verkehrsunfall. Tödliche Arbeits- (3 Prozent) und Schulunfälle (0,04 Prozent) spielten eher eine untergeordnete Rolle, so die Bundesanstalt. In Deutschland werden Unfälle nach Angaben der BAuA nicht einheitlich erfasst. Für die Schätzung greift die Behörde daher auf Unfallzahlen aus unterschiedlichen Statistiken zurück oder schätzt die Zahlen anhand dieser Daten hoch.

dpa

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