Fremdenfeindlichkeit

"Beschämend": Vater von Feuerwehrmitglied stellt unglaublich rassistische Forderung

Bei einer Jugendfeuerwehr in NRW stellte ein Vater eine unglaubliche Forderung (Symbolbild).
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Bei einer Jugendfeuerwehr in NRW stellte ein Vater eine unglaubliche Forderung (Symbolbild).

Die Jugendfeuerwehr in Schlangen (nahe Paderborn in NRW) ist empört: Der Vater eines Kameraden will nicht, dass der Sohn neben einem syrischen Jungen sitzt.

Schlangen/Paderborn/NRW – Medienberichten zufolge machte Ulrich Knorr, Bürgermeister des Ortes Schlangen bei Paderborn in NRW, in der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr öffentlich, was an die Leitung der Jugendfeuerwehr herangetragen wurde. Knorr sagte, dass der Vater eines der Mitglieder die Leitung darum bat, dass "sein Sohn nicht mehr mit einem syrischen Kind in einem Mannschaftstransportwagen befördert wird und auch anderenorts nicht neben einem syrischen Kind sitzt.

Der Bürgermeister zeigte sich schockiert über ein derartiges Anliegen: "Die Gemeinde und die Freiwillige Feuerwehr Schlangen erteilen einem derartigen Ansinnen eine klare Absage." Derartig "krude Gedankenspiele" hätten in der Jugendarbeit nichts zu suchen. Das Ziel der Arbeit sei Hilfe für Jedermann. Dabei würde nicht auf Herkunft, Hautfarbe oder Religion geachtet. Die ganze Geschichte und wie die Feuerwehr nun vorgeht, lesen Sie bei unseren Kollegen von owl24.de*.

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