KaDeWe-Chefin verteidigt 15-Millionen-Abfindung für Eick

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Karl-Gerhard Eick, Vorstandschef von Arcandor, im Juni dieses Jahres bei Johannes B. Kerner.

Berlin - Die neue Geschäftsführerin des Berliner Luxuskaufhauses KaDeWe hält die Abfindung von 15 Millionen Euro für den zurückgetretenen Arcandor-Chef Karl-Gerhard Eick für angemessen.

“Meine ganz persönliche Meinung ist, dass Herr Eick in einer extrem schwierigen Zeit einen Job übernommen hat, den niemand haben wollte“, sagte Ursula Vierkötter dem Tagesspiegel (Montagausgabe). Eick habe bei der Telekom “einen guten Job“ aufgegeben. Das Geld sei auch nicht vom Unternehmen, sondern von der Bank Sal. Oppenheim gekommen, “die so ihre Interessen sichern wollte“, unterstrich Vierkötter.

Eick war nur sechs Monate bei Arcandor. Das KaDeWe ist Teil des insolventen Arcandor-Konzerns.

AP

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