Falscher Alarm in Kirchheim

Frau macht Schock-Fund! Krokodil-Kopf in Badesee sorgt für Aufregung

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Eine Frau will drei Krokodile an einem Badesee gesehen haben. (Symbolfoto)

Eine Passantin machte an einem Badesee eine schockierende Entdeckung – drei Krokodile. Tagelang suchte die Stadt nach den Tieren. 

Update vom 4. Juli 2019: Der Krokodil-Krimi in Kirchheim unter Teck scheint gelöst! Nachdem die Badeseen des Ortes in Baden-Württemberg wegen einer weiteren vermeintlichen Krokodil-Sichtung schon wieder gesperrt werden mussten, lösten Helfer den mysteriösen Fall jetzt auf: Angler fischten zwei Krokodil-Attrappen aus zwei Seen. Wer sich da einen üblen Scherz erlaubte und die täuschend echten Fake-Köpfe in den Badesee warf, ist noch völlig unklar.

Krokodil-Kopf im Badesee: Stadt sucht nach den Tieren

Update vom 24. Juni 2019: Nach einem schockierenden Fund in einem beliebten Badesee machten sich Polizei, Angler und Mitarbeiter des Tierheims auf die Suche nach drei vermeintlichen Krokodilen. Am Donnerstagabend (20. Juni) fanden die Einsatzkräfte den Auslöser für den Ausnahmezustand – und konnten daraufhin Entwarnung geben.

Statt um gefährliche Reptilien handelte es sich laut den Stuttgarter Nachrichten nur um Hechte. Wie Diplom-Biologe und Reptilienfachmann Michael Wirth erklärte, hätten beide Tiere eine ähnliche ausgezogene Schnauze, weshalb es zur Verwechslung gekommen sei. Nachdem bekannt wurde, dass es sich um einen Fehlalarm handelte, wurden auch die drei Seen wieder geöffnet.

Meldung vom 20. Juni 2019: Kirchheim unter Teck - Eine schockierende Meldung beschäftigte die Bewohner der baden-württembergischen Stadt. In einem beliebten Badesee entdeckte eine Frau drei Tiere, von denen eine große Gefahr ausgehen könnte. Darüber berichtet HEIDELBERG24.de*

Frau sieht Krokodile am See: Polizei sucht nach den Reptilien

Eine Frau ging am späten Dienstagabend (18. Juni) spazieren und lief dabei am „Unteren Bürgersee“ vorbei. Plötzlich will sie etwas an dem Gewässer gesehen haben, was dort nicht sein dürfte. Dabei handelt es sich um drei kleine Krokodile! Dort würden zwar viele Amphibien im Biotop leben – Krokodile gehörten aber wohl nicht dazu.

Die Zeugin rief die Polizei an und beschrieb ihre Sichtung. Sofort machten sich die Beamten auf die Suche nach den Tieren, von denen auch eine Gefahr ausgehen könnte. Die Aktion blieb allerdings ohne Erfolg. 

Nach Sichtung von Krokodilen: Drei Seen gesperrt

Da man die Gefahrenlage nicht einschätzen konnte, wurden in Kirchheim unter Teck, das im Landkreis Esslingen liegt, gleich drei Seen gesperrt. Nach Informationen der Stuttgarter Nachrichten soll es sich dabei um einen Badesee, einen Angelsee und ein Biotop handeln. Die Sperrungen werden wohl bis Montag (24. Januar) anhalten. 

Das ist für uns Neuland“, erklärte ein Sprecher der Stadt. Wohl auch deshalb suchte man sich Hilfe bei einer Reptilienexpertin aus dem Stuttgarter Zoo Wilhelma. Dort lebt derzeit auch das größte Krokodil Deutschlands

Letzte Krokodil-Sichtung war nur ein Stofftier

Auf ihr Anraten wurde am Mittwoch (19. Juni) eine weitere Suche mit Polizei und dem örtlichen Anglerverein durchgeführt – auch dieses Mal fanden sie nichts. Sollte es sich tatsächlich um echte Krokodile in dem See handeln, seien sie höchstwahrscheinlich dort ausgesetzt worden. 

Vielleicht handelte es sich bei der Sichtung aber auch nur um einen Fehlalarm. Bereits im Juni 2018 löste ein vermeintliches Krokodil einen Polizeieinsatz aus. Am Ende entpuppte sich das Reptil als Stofftier. Davon geht man aber in Kirchheim unter Teck erstmal nicht aus. „Wir nehmen jede Meldung ernst“, sagte ein Sprecher der Polizei Reutlingen.

Weitere Meldungen von HEIDELBERG24.de

Anfang Juni trauten die Anwohner der Stadt Bruchsal ihren Augen nicht. Das Wasser des Baggersees Alte Allmend war plötzlich komplett schwarz. Nach tagelangen Nachforschungen konnte das Geheimnis darum gelöst werden. 

In einem anderen Baggersee der selben Stadt wurde ein paar Wochen später eine weibliche Leiche gefunden. Die Polizei begann danach, die Hintergründe des Todes zu ermitteln.

*HEIDELBERG24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Gleich mehrfach schrecklich misshandelt wurde ein Pferd in einer kleinen Anlage bei Ginsheim-Gustavsburg. 

dpa/dh

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