Loveparade: Noch ein Verletzter in Lebensgefahr

Duisburg - Bei der Massenpanik auf der Loveparade sind nach neusten Zahlen insgesamt 511 Menschen verletzt worden. Einer schwebt noch in Lebensgefahr. Unterdessen lehnt Duisburgs OB einen Rücktritt weiter ab.

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Das teilte die Polizei am Montag mit. Bislang hatten die Behörden lediglich von 342 Verletzten gesprochen. Während der Panik im Eingangsbereich der Loveparade waren am Samstag 19 Menschen ums Leben gekommen. 283 mussten ins Krankenhaus.  Die meisten Verletzten konnten nach kurzer Behandlung das Krankenhaus wieder verlassen. Am Montagnachmittag befanden sich laut Polizei noch 43 Menschen in stationärer Behandlung.

Bilder: Trauer um die Toten der Loveparade

Bilder: Trauer um die Toten der Loveparade

Duisburgs OB lehnt weiter Rücktritt ab

Unterdessen lehnt Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland (CDU) einen Rücktritt weiterhin ab. Er könne diese Forderung nachvollziehen, teilte das Stadtoberhaupt am Montag in einer persönlichen Stellungnahme mit. “Doch heute und in den nächsten Tagen muss es darum gehen, die schrecklichen Ereignisse aufzuarbeiten und die vielen Puzzleteile zu einem Gesamtbild zusammenzufügen“, erklärte der CDU-Politiker. Er wandte sich auch ausdrücklich an die Angehörigen der Verstorbenen und Verletzen: “Die Stadt trauert mit Ihnen, auch ich ganz persönlich.“

dpa

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