Lebensmittelvergiftung: Flugzeug muss umdrehen

München - Zahlreiche Passagiere mit Magenschmerzen haben am Samstag den Flug einer Lufthansa-Maschine nach Tokio aufgehalten.

Das Flugzeug sei noch nicht losgeflogen, sondern habe sich auf der Startbahn des Münchner Flughafens befunden, als einige Passagiere aus einer Reisegruppe über Magenschmerzen geklagt hätten, sagte ein Sprecher der Lufthansa am Abend. Der Pilot habe daraufhin umgedreht und sei zum Terminal zurückgerollt. Ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern hatte zuvor gesagt, die Maschine sei bereits seit längerer Zeit in der Luft gewesen, als die Passagiere Magenschmerzen bekamen. In dem Flieger befanden sich rund 300 Menschen.

Die rund 80 Teilnehmer der Reisegruppe seien am Flughafen ärztlich behandelt worden, so der Polizeisprecher. Zahlreiche von ihnen hätten über Magenkrämpfe, Übelkeit und Durchfall geklagt. Mitarbeiter des Gesundheitsamtes seien gekommen, es wird von einer Lebensmittelvergiftung ausgegangen. Wie viele Menschen betroffen waren, war nach Polizeiangaben zunächst ebenso unklar wie die Ursache der Beschwerden. Der Flug LH 714 hätte um 15.40 Uhr Richtung Tokio starten sollen.

dpa

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