Schüler haben sich von ICE-Fahrt erholt

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Neun dehydrierte Schüler haben sich von der Hitze im ICE erholt und wurden aus den Kliniken entlassen.

Bielefeld - Die Schüler, die nach der Fahrt in einem ICE mit defekter Klimaanlage dehydriert in Krankenhäuser gebracht wurden, sind wohlauf und haben die Kliniken inzwischen verlassen.

Die neun Schüler, die am Samstag in einem ICE einen Hitzeschock erlitten hatten, haben das Krankenhaus verlassen. Vier Schüler, die von Rettungskräften ins Klinikum Bielefeld transportiert worden waren, seien am Sonntag wieder entlassen worden, sagte ein Sprecher des Krankenhauses am Montag.

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Auch das evangelische Krankenhaus, das fünf junge Frauen aufgenommen hatte, gab Entwarnung: Eine der Schülerinnen sei bereits am Samstagabend abgeholt worden. Die anderen hätten die Klinik am Sonntag verlassen. Alle Patientinnen seien nach der Fahrt in einem ICE mit defekter Klimaanlage stark dehydriert gewesen, hieß es.

Schule will Bahn auf Schadenersatz verklagen

Nach dem Hitzekollaps mehrerer Schüler in einem defekten ICE will die Sophie-Scholl-Gesamtschule in Remscheid Schadenersatz von der Deutschen Bahn fordern. Die Bahn habe den Vertrag auf Beförderung der Schüler nicht erfüllt, sagte Schulleiterin Brigitte Borgstedt am Montag der Deutschen Presse- Agentur dpa. “Die Beförderung endete im Desaster, und das nicht nur einmal.“ Außerdem rät die Schule den Eltern der betroffenen Kindern zu einer Sammelklage, sollten die Ermittlungen der Bundespolizei den Verdacht der fahrlässigen Körperverletzung bestätigen.

dpa

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