Studie: Deutsche wollen nicht muffeln

Baierbrunn - Körperpflege ist den Deutschen sehr wichtig, das ergab eine GfK-Umfrage. Für die meisten ist es selbstverständlich, sich zu waschen und frisch einzukleiden, bevor sie das Haus verlassen.

Körpergeruch und ungepflegtes Aussehen in der Öffentlichkeit ist den meisten Bundesbürgern zuwider: In einer am Montag veröffentlichten GfK-Umfrage im Auftrag der “Apotheken Umschau“ erklärten 89,5 Prozent der Befragten, es sei ihnen sehr wichtig, sich zu waschen und frisch zu kleiden, bevor sie aus dem Haus gingen.

Dazu passt, dass für das Gros das tägliche Wechseln von Unterwäsche (87,1 Prozent) und Strümpfen (80,7 Prozent) selbstverständlich ist. Bei denen, die das nicht tun, handelt es sich offenbar überwiegend um Männer: Jeder Fünfte wechselt der Befragung zufolge seine Unterhose nicht jeden Tag - bei den Frauen tut dies nur jede 17. (5,8 Prozent). Und 22,6 Prozent der Männer (Frauen: 16,2 Prozent) gaben an, ihre Socken oder Strümpfe länger als einen Tag zu tragen. Mehr als zwei Drittel (68,7 Prozent) der Befragten betonten jedoch, dass sie mit ungepflegten Menschen nicht zusammen sein könnten.

Es verwundert deshalb nicht, dass es vielen offenbar sehr peinlich ist, selbst durch Körpergeruch aufzufallen: Fast Sieben von Zehn (69,4 Prozent) wären in so einem Fall sogar dankbar, von anderen darauf hingewiesen zu werden. Die GfK Marktforschung Nürnberg befragte 2.047 Menschen.

dapd

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