Elf Verletzte beim größten ostdeutschen Karnevalszug

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Bei dem Einsturz dieser Kabelbrücke wurden in Cottbus elf Menschen verletzt.

Cottbus - Es sollte ein fröhlicher Karnevalsumzug werden. Doch dann überschattete ein Unfall mit elf Verletzten das Spektakel in Cottbus. Die meisten Teilnehmer bekamen davon gar nichts mit.

Beim größten ostdeutschen Karnevalszug sind am Sonntag in Cottbus durch ein umstürzendes Gerüst elf Menschen verletzt worden, zwei von ihnen schwer. Wie die Feuerwehr mitteilte, wurde alle zunächst ins Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr bestand nicht.

Die Veranstaltung mit mehr als 4000 Aktiven ging trotz des Unglücks weiter. Unbemerkt von den meisten Teilnehmern war kurz vor der Halbzeit des vierstündigen Spektakels eine Kabelbrücke an der Feststrecke umgestürzt. Vermutlich sei einer der Festwagen gegen das Stahlgestell geraten, hieß es.

Polizeisprecher Torsten Wendt sagte, die genaue Ursache des Unglücks werde noch ermittelt. Dabei hatte alles so fröhlich angefangen. Mehr als 4000 bunt kostümierte Funkengarden und andere Narren zogen bei Sonnenschein los. Zehntausende Menschen säumten die mehrere Kilometer lange Strecke in der brandenburgischen Stadt.

Am 20. “Zug der fröhlichen Leute“ seit der Wende beteiligten sich neben Brandenburger Jecken auch Aktive aus Berlin, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Das Motto lautete “Lasst Narren regieren, dann wird das Land funktionieren.“ Von der Bühne vor dem Gebäude des Staatstheaters grüßte auch Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD).

dpa

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