Verletzte bei Brand in Studentenwohnheim

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Ein nicht gezogener Netzstecker ist womöglich schuld an dem Feuer.

Erfurt - Bei einem Brand in einem Studentenwohnheim sind am Samstag in Erfurt sieben Studenten verletzt worden.

Das mehrgeschossige Gebäude auf dem Universitätscampus musste evakuiert werden, teilte die Polizei mit. 131 junge Leute wurden von den Rettungskräften in Sicherheit gebracht. Einige Verletzte erlitten schwere Rauchgasvergiftungen, eine Frau brach sich einen Knöchel.

Laut Polizei war das Feuer am Vormittag in einem Zimmer in der dritten Etage ausgebrochen. Nach ersten Erkenntnissen hatte dort eine 20-jährige Studentin aus Indonesien in einem Pizzaofen Lebensmittel aufgebacken. Als sie das Zimmer verließ, versäumte sie es, den Ofen auszuschalten oder den Netzstecker zu ziehen.

Den Sachschaden bezifferte die Polizei auf rund 40 000 Euro. Die meisten Studierenden konnten bis zum Nachmittag in das Wohnheim zurückkehren, sagte ein Polizeisprecher. Die dritte Etage könne allerdings wegen Ruß- und Löschwasserschäden vorerst nicht bewohnt werden. Die Studenten werden von der Universität anderweitig untergebracht. In dem Wohnheim leben nach Angaben auf der Internetseite der Universität 300 Studenten.

dpa

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