Vierter Pokerräuber gesteht Überfall

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Der 20-jährige Angeklagte: Wie sein Anwalt mitteilte, bereue er die Tat. Der junge Mann habe sich von dem Geld beeindrucken lassen. 

Berlin - Im Prozess um den spektakulären Überfall auf ein Pokerturnier in Berlin hat auch der vierte Angeklagte gestanden, mitgemacht zu haben.

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Er bereue die Tat - er habe sich von dem Geld beeindrucken lassen, verlas der Anwalt des 20-Jährigen am Donnerstag vor dem Berliner Landgericht das Geständnis. Er habe bei dem Überfall eine Machete geschwungen, aber niemanden getreten oder geschlagen. Seinen Anteil an der Beute von 40 000 Euro kann der Freizeitboxer den Angaben zufolge nicht zurückgeben. “Ich weiß nicht, wo das Geld ist oder ob ich noch darüber verfügen kann“, hieß es in der Erklärung.

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Bei dem Überfall auf das Turnier am Potsdamer Platz hatten die Räuber laut Anklage am 6. März knapp 242 000 Euro erbeutet, waren aber dilettantisch vorgegangen. Zwei Wochen später saß das Quartett in Untersuchungshaft. Der Großteil der Beute ist verschwunden.

dpa

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