Vogelgrippe-Virus im Luft-Feinstaub

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Der Vogelgrippevirus kann in der Luft mehrere Tage ansteckend bleiben.

Augsburg - Mit dem Feinstaub in der Luft können auch die Vogelgrippe-Viren transportiert werden. Dies sei jetzt erstmals im Labor wissenschaftlich nachgewiesen worden.

Das sagte der Präsident des Bayerischen Landesamtes für Umwelt, Albert Göttle , bei der Eröffnung der 1. Bayerischen Immissionsschutztage am Mittwoch in Augsburg.

In der Luft könne das Vogelgrippevirus mehrere Tage ansteckungsfähig bleiben. Dadurch bestehe im Umkreis einiger hundert Meter um befallene Geflügelbetriebe ein Ansteckungsrisiko für Vögel. Die Ausbreitungsgefahr des Virus könne aber durch die Erhöhung des Wassergehalts in der Stallluft stark verringert werden, weil dadurch die Viren schneller abstürben.

Die Lärmbelastung hat sich nach Göttles Angaben seit den 1960er Jahren versechsfacht. Zwei Drittel der Bevölkerung klagen über Straßenverkehrslärm, über 15 Prozent seien nachts einem Geräuschpegel von mehr als 55 Dezibel ausgesetzt. Verkehrslärm sei in Bayern die häufigste und größte Lärmquelle weit vor Flug-, Gewerbe- oder Freizeitlärm. Ein normaler Staubsauger erzeugt den Angaben zufolge zwischen 60 und 70 Dezibel Lärm. Göttle nannte Abhilfe beim Verkehrslärm etwa durch leisere Fahrbahnen eine der vordringlichsten Aufgaben.

dpa

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