Hier gibt es besonders viel Schnee

Experte erwartet Wintereinbruch: „Bis zu 30 Zentimeter Schnee“

Ab Donnerstag, 25. November, sollen Schnee und Frost das Wetter in Deutschland bestimmen. Experten rechnen regional mit zum Teil riesigen Schneemengen.

Dass zum ersten Advent mit Schnee und Frost in Deutschland* zu rechnen ist, hatten Experten bereits vor Wochen prognostiziert. Die echo24.de-Redaktion* hat bereits über sinkende Schneefallgrenzen ab Ende November* sowie über Wettermodelle in Europa berichtet, die für 2021 einen Winter mit viel Schnee in Deutschland* – auch im Flachland – vorhersagen. Unklar war noch, wann genau der erste größere Schneefall in der Bundesrepublik einsetzten soll – bis heute.

Wetter-Experte Jan Schenk ist sich sicher: „Der Schneefall kommt nach Deutschland – es besteht kein Zweifel mehr.“ In der Nacht zum Freitag, 26. November, soll im Süden der erste Schneefall einsetzen und bis zum Samstag anhalten. Auf der Wetterkarte ist zu sehen, dass sich der Schnee ab Donnerstag immer weiter in Deutschland ausbreitet. Schenk geht davon aus, dass sich bis Samstag in weiten Teilen der Bundesrepublik eine geschlossene Schneedecke bildet. Das heißt: Es wird richtig viel scheinen.

Wetter in Deutschland: Experte ist ganz sicher – „es wird kräftig schneien“

Richtig gehört, deutschlandweit rechnen Experten ab Donnerstag, 25. November, mit richtig viel Neuschnee, welcher aufgrund der Temperaturen auch liegen bleiben soll. „Alle Wettermodelle sind sich einig: Es wird kräftig schneien“, sagt Jan Schenk und ergänzt: „Wir müssen von Schneefall und einer geschlossenen Schneedecke in Deutschland ausgehen.“ Doch es kommt noch besser. Schenk und andere Meteorologen gehen davon aus, dass es ab ersten Advent weiter schneien wird – dann auch im Westen.

„Wir haben zwei Schneefallgebiete – erst im Süden und Osten und später im Westen von Deutschland.“ Doch besonders im Süden ist mit besonders viel Schnee zu rechnen. „Hier wird die Schneedecke bis zu 20 Zentimeter dick“, sagt Schenk. Menschen im Osten und in der Mitte von Deutschland müssen sich noch ein wenig gedulden. Erst ab der kommenden Woche – 29. November – soll es auch hier wohl stärker schneien. Das heißt: Nicht überall in Deutschland herrschen beste Rodel-Bedingungen.

Wetter in Deutschland: Hier erwarten Meteorologen „30 Zentimeter Neuschnee“

Wer im Osten oder im Norden von Deutschland lebt, muss zumindest ab Donnerstag – 25. November – mit wenig bis kein Schnee rechnen. Ganz anders in der Alpen-Region. Hier können Berichten von Focus Online zufolge sogar bis zu „30 Zentimeter Neuschnee“ fallen. Nur in den Niederungen von Mosel, Rhein und Main soll der Schnee schnell schmelzen, ansonsten reicht es Experten zufolge für geschlossene Schneedecken bis in die kommende Woche. Ganz anders könnte es schon im Dezember aussehen.

In wenigen Tagen könnten erste Schneeschauer auch größere Städte im Tiefland erreichen (Symbolbild).

Wetterphänomene wie zum Beispiel der Polarwirbelsplit über der Arktis oder ein La Niña-Ereignis* könnten die Wetterlage in ganz Deutschland noch entscheidend beeinflussen. In manchen Wettermodellen ist sogar von einem Mega-Schneesturm in der nächsten Woche die Rede – ob der aber tatsächlich kommt, ist noch nicht sicher. Auch wie lange der Schnee im Einzelfall liegen bleibt, kann nicht mit Sicherheit gesagt werden. Neben der tatsächlichen Temperaturen spielen auch andere Faktoren eine Rolle.

Wetter in Deutschland: Schneedecken überall? Das ist ein großes Problem

In größeren Städten endet es zum Beispiel oft in Schnee-Matsch und Glätte, weil Wärmeabstrahlung von Gebäuden und Autos die Bildung einer geschlossenen Schneedecke erschwert. Viel Schneefall heißt also nicht automatisch Mega-Schneedecke. Oft muss es erst ein paar Tage anhaltend scheinen, damit sich tatsächlich eine nennenswerte Schneedecke bildet. Die ersten Wetterprognosen für Dezember* sehen hier gar nicht einmal so schlecht aus. *echo24.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Annette Riedl/dpa

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