Vox-Sendung zum Fremdschämen

„First Dates“-Desaster: Kandidat macht ziemlich ALLES falsch

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Jörn ging voll in die Offensive. Das war einfach zu viel für Nadin. 

Vox zeigt Menschen bei ihren „First Dates“. Manchmal ist das herzerwärmend, doch ab und an sind die Blind Dates zum Fremdschämen. So auch bei Jörg und Nadin.

In der Vox-Dokusoap „First Dates“ gab es in dieser Woche ein besonders skurriles Zusammentreffen. Der 50-jährige Jörn wollte Nadin (42) für sich gewinnen - und überschritt dabei so manche Schamgrenze. Der Rostocker gab sich besonders offen - seine Taktik endete jedoch im Flirt-Fiasko. 

Schon zum Anfang machte er klar: „Ich möchte eine Partnerin lieben aus Leidenschaft, nicht weil sie einen tollen Charakter hat. Und dazu stehe ich auch.“ Als Nadin (ohne e) dann das Restaurant betrat, wollte er seine Begeisterung über ihre schlanke Figur dementsprechend nicht verbergen. „Wow, alter Falter!“, posaunte er heraus. „Sie hat kleine Brüste. Das mag ich ...“

„First Dates“ (Vox): Das Blatt wendet sich - der Flirt wird zum Desaster

Auch Nadin ist ganz und gar nicht schüchtern und wünscht sich Abwechslung im Bett. Intime Zweisamkeit nur am „Mittwochabend, 19 Uhr“ reiche ihr jedenfalls nicht. Die Voraussetzung für ein spannendes Date war also trotz der Offenherzigkeit gegeben. Zunächst gefiel der Frau aus der Nähe von Kiel Jörns Art ziemlich gut: „So unproblematisch habe ich vorher nie jemanden kennengelernt“.

Doch dann wendete sich das Blatt.

„First Dates“ (Vox): Jörn erzählt einfach viel zu viel beim ersten Date

Autsch-Moment Nummer 1: Jörn nennt Nadin am Tisch „Hammerteil“. Der Zuschauer schämt sich fremd: Hallo?! Da sitzt eine Frau aus Fleisch und Blut vor dir! Er hätte nie damit gerechnet, „dass so ein Hammerteil hier herauskommt.“ Sie reagiert etwas pikiert. Jörn erklärt sich: „Ich finde, du siehst hammer aus und so.“ Doch Nadin werden die ganzen Schmeicheleien zu viel. „Komplimente hat er tatsächlich einige gemacht, beziehungsweise die einmal gesagten immer wieder wiederholt“, ist sie nach dem Date genervt.

Autsch-Moment Nummer 2: Jörn gesteht, dass er oft bis mittags pennt. Er sei seit 2011 erwerbsunfähig, „eine psychische Sache“. Nadin weiß gar nicht, wie sie damit umgehen soll. Einerseits sei es „sehr mutig“, dass er das erzählt, aber muss das gleich bei der ersten Verabredung sein? 

Autsch-Moment Nummer 3: Und gleich nochmal viel zu viele Informationen! „Meine Mutti ist meine beste Freundin“, schwärmt Jörn, als er nach seiner Familie gefragt wird. Aha? „Ich wusste nicht, was ich damit anfangen soll, oder wozu ich diese Information gebrauchen soll“, zeigte sich Nadin im Nachgespräch zunehmend überfordert. 

Autsch-Moment Nummer 4: Bei der Bezahlung wird es dann richtig „creepy“. Jörn versucht Nadin regelrecht zu erpressen. Er bezahle die volle Rechnung alleine, wenn es dafür ein zweites Dates geben wird. „Du willst mich jetzt unter Druck setzen!“, entgegnet Nadin entsetzt. Doch Jörn will sie festnageln. Er nehme sie beim Wort, ohne komme sie nicht mehr heim nach Schleswig-Holstein. Gruselig! Nadin fand das auch „sehr, sehr, sehr dubios“ und „sehr unangenehm“. 

Wenig verwunderlich also, dass es nicht zu einem zweiten Date kommt. Der zu aufdringliche Jörn kassierte am Ende eine Absage. 

Auch bei vielen „First Dates“-Zuschauern kam Jörns „Offensive“ Art nicht gut an - wie die Reaktionen auf Twitter zeigen.

Auch interessant: Julia aus Dachau wollte bei der Vox-Show „First Dates“ eigentlich nur einen netten Mann kennenlernen. Doch dann wird ihr ein obszöner Zettel zugesteckt - und der lässt sie vor Scham erröten.

Schlüpfrig wurde es auch, als Lehrern Ingrid bei „First Dates“ auf Peter traf. Er schaltete gleich auf Angriff und fragt sie schmutzig aus. 

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