1500 Rocker feiern in Frankfurt

Frankfurt (mic) ‐ Mit Argusaugen beobachtet die Frankfurter Polizei ein Treffen der ganz speziellen Art: Die „Hells Angels“ feiern ihre genau zehn Jahre zurückliegende Fusion mit den „Bones“ - und zwar in Frankfurt. 1500 „Angels“ aus aller Welt werden zu der Feier des 1948 in den USA gegründeten Rockerclubs an diesem Wochenende erwartet.

Unter anderem wurde für die zentrale Party morgen Abend die Union Halle an der Hanauer Landstraße gebucht. Bei dem Fest der Biker-Organisation, deren Mitglieder zum Teil durch Verbrechen bis in den Bereich der organisierten Kriminalität auffallen, könnte es zu einer Konfrontation mit den verfeindeten „Banditos“ kommen. Zwischen diesem Motorradclub und den „Hells Angels“ kommt es immer wieder zu blutigen Zusammenstößen, bei denen es sogar Todesopfer gegeben hat. Allerdings haben die „Angels“ mit Clubs in Offenbach, Hanau und Darmstadt in der Region die Oberhand.

Polizeisprecher André Sturmeit erklärte gestern, die Veranstaltung sei seit längerem bekannt, man habe sich vorbereitet und stehe in Kontakt mit den Veranstaltern. 300 Polizisten sollen in Alarmbereitschaft stehen, um Ausschreitungen zu verhindern. Man geht von einem friedlichen Verlauf aus. Allerdings führt das Kommissariat 62, zuständig für organisierte Kriminalität, den Einsatz. An den Orten in Frankfurt und im Rhein-Main-Gebiet, wo die Feiern sind, zieht die Polizei an diesem Wochenende Kräfte zusammen. Obwohl die Feste in geschlossenen Räumen stattfinden, drohen Verkehrsbehinderungen.

Quelle: op-online.de

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