Al-Wazir beim Unternehmensfrühstück

„Ab 2016 keine Neuverschuldung“

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Heusenstamm - Die schwarz-grüne Landesregierung in Hessen will die Neuverschuldung runterfahren. „Wir haben uns vorgenommen, das erste Mal seit 1969 ab 2016 ohne Neuverschuldung auszukommen“, sagte Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) beim Unternehmensfrühstück der Sektion Offenbach/Dieburg des CDU-nahen Wirtschaftsrats Deutschland in Heusenstamm.

Er sei froh, „dass wir die Schuldenbremse haben“, erklärte der Wirtschaftsminister bei der Veranstaltung, die unter dem Motto „Durch nachhaltige Wirtschafts- und Strukturpolitik Wohlstand und Wettbewerbsfähigkeit erhalten“ stand. Al-Wazir warb für eine auf ökonomische, ökologische und soziale Nachhaltigkeit ausgerichtete Marktwirtschaft. „Nur so erzielen wir langfristigen Erfolg und sichern Wohlstand und Wettbewerbsfähigkeit“ , sagte der Minister. „Jede Wachstumsstrategie, die nicht auf Ressourceneffizienz und erneuerbare Energien setzt, ist langfristig zum Scheitern verurteilt.“

Der Umstieg auf erneuerbare Energien sei deshalb eine wirtschaftspolitische Weichenstellung. „Er befreit Deutschland aus der Abhängigkeit von den sich verknappenden fossilen Energieträgern und initiiert die Entwicklung weltweit gefragter Technologien. Die Energiewende ist eine Chance.“ Die Unternehmen könnten dabei auf die Unterstützung der Landesregierung zählen, erklärte Al-Wazir. „Nachhaltige Wirtschaftsförderungspolitik besteht in Schaffung günstiger und stabiler Rahmenbedingungen für unternehmerisches Engagement und wirtschaftliche Dynamik.“

Beim Thema Flughafenausbau forderte Al-Wazir eine „Entideologisierung“. Es gelte, die Wettbewerbsfähigkeit des Frankfurter Flughafens nicht zu gefährden, gleichzeitig aber den Lärm zu reduzieren. Al-Wazir sprach sich darüber hinaus dafür aus, der Wirtschaft nicht durch Zuschüsse, sondern durch Förderung, die auch zurückgezahlt werden müsste, unter die Arme zu greifen. Außerdem verlangte er Verbesserungen für die Aus- und Weiterbildung sowie für die Vereinbarung für Beruf und Familie. Zudem müsse die Erwerbsquote der Älteren erhöht werden. 

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ku

Quelle: op-online.de

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