Hessen Mobil kümmert sich um „Begleitgrün“

Auf 6600 Kilometer Straßengehölze gestutzt

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Mit Großgeräten werden derzeit Gebüsch und Bäume entlang der Straßen zurückgeschnitten.

Wiesbaden - Der Herbst und der Winter ist die Zeit, in der die Straßenverkehrsbehörde Hessen Mobil Bäume und Sträucher an Hessens Straßen zurückschneidet. Durch diese regelmäßige Maßnahme hofft man, die Verkehrssicherheit zu erhöhen.

Der Zeit- und Kostenaufwand für die jährlichen landschaftspflegerischen Maßnahmen ist erheblich: So sind die Grünflächen entlang der hessischen Straßen um fast die Hälfte größer als die eigentlichen Fahrbahnflächen. Insgesamt rund 48.000 Bäume hat Hessen Mobil in 2014 gestutzt und auf rund 6600 Kilometer Länge Gehölze zurückgeschnitten. Rund 260.000 Arbeitsstunden investierten die 60 Autobahn- und Straßenmeistereien in die Gehölzpflege. Zusätzlich wurden für mehr als eine Million Euro Spezialgeräte gemietet oder Fachfirmen beauftragt. Um die Mitarbeiter der Autobahn- und Straßenmeistereien sowie aller beauftragten Fachfirmen, die sich während der Schnittmaßnahmen im unmittelbaren Straßenraum aufhalten, nicht zu gefährden, bittet Hessen Mobil alle Verkehrsteilnehmer, besonders aufmerksam zu fahren.

„Mit der Grün- und Gehölzpflege sorgen wir dafür, dass die Pflanzenwelt entlang Hessens Straßen den Verkehrsteilnehmern nicht die Sicht auf die Fahrbahn und die Beschilderung versperrt. Zudem entfernen wir Totholz und kranke Bäume, um schwere Unfälle durch herabfallende Äste zu vermeiden“, erklärt Burkhard Vieth, Präsident von Hessen Mobil. Das sogenannte Begleitgrün erfüllt wichtige Aufgaben: Bäume und Sträucher am Straßenrand und in der Straßenmitte dienen der optischen Verkehrsführung und schützen unter anderem vor Licht des Gegenverkehrs. Sie sichern zudem mit ihren Wurzeln Böschungen und Erdwälle.

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Für Hessen Mobil steht nach eigenen Angaben bei der Gehölzpflege die Umweltverträglichkeit und Wirtschaftlichkeit im Vordergrund. Danach dürfen die Rückschnitte nur zwischen den Monaten Oktober und Februar erfolgen. Um die forstwirtschaftlichen Großgeräte, die für diese Arbeiten notwendig sind, möglichst wirtschaftlich einzusetzen, erfolgen die Arbeiten in zwei Schritten: Erst wird auf einem Streckenabschnitt geschnitten oder gefällt, danach erfolgt der gebündelte Abtransport des Schnittgutes. Ab Oktober/November lagert dieses daher zeitweise gesichert am Straßenrand. 

mic

Quelle: op-online.de

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