A661 wird dunkel und schont Augen

Offenbach/Frankfurt (mic) - Bis Ende des Jahres wird es dunkel auf der A661 in Höhe Offenbach: Nachdem die Stadt Offenbach über eine Distanz von etwa 600 Metern die Autobahn-Laternen abgebaut hat, muss auch Frankfurt einen etwa 1,6 Kilometer langen Abschnitt „verdunkeln“.

Bernhard Külzer von der Landesbehörde Hessen-Mobil, die für den Betrieb der Autobahnen, deren Ausstattung und die derzeitige Sanierung der Hochstraße über dem Kaiserleikreisel zuständig ist, begründet die Totallösung: „Autobahnen müssen in Deutschland nicht beleuchtet werden. Das wird europaweit nur in Belgien praktiziert. “ Nachdem Offenbach vor mehreren Monaten 31 Masten abmontiert habe, bestehe nun aber in diesem Abschnitt die Gefahr eines für Autofahrer zu abrupten Wechsels zwischen Hell und Dunkel, weshalb nun auch Frankfurt in seinem Abschnitt die Laternen abschrauben müsse. Ursprünglich hätten sich beide Städte auf die heute nicht mehr vorgeschriebenen Lampen in den 60er oder 70er Jahren geeinigt. .

In Offenbach schätzt der zuständige Mitarbeiter der Stadtverwaltung, Achim Weipert, dass der Verzicht auf neue Laternen nach der Straßensanierung eine sechsstellige Summe spare. Auch müsse man weniger Geld für Wartung ausgeben und vermeide durch die Stromersparnis pro Jahr 50 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr. Nach Angaben von Külzer gibt es im Rhein-Main-Gebiet nur an der A3 am Flughafen eine Autobahnbeleuchtung. Diese sei wegen der hellen angrenzenden Flughafenterminals notwendig und werde auch beibehalten. Fraport zahlt den Strom.

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © dpa

Kommentare