Fahrbahnen voll gesperrt

Auf A7: Siebenköpfige Familie in schweren Unfall verwickelt - Feuerwehr bei Einsatz behindert

Auf der A 7 hat sich ein schwerer Unfall ereignet.
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Auf der A 7 hat sich ein schwerer Unfall ereignet.

Auf der A7 hat sich ein Unfall mit einer siebenköpfigen Familie ereignet. Die Autobahn war zeitweise voll gesperrt.

Knüllwald - In der Nacht von Dienstag (03.08.2021) auf Mittwoch (04.08.2021) kam es auf der A7 zwischen der Anschlussstelle Malsfeld und der Raststätte Hasselberg zu einem schweren Auffahrunfall. Bei dem Unfall wurden zwei Personen verletzt. Der Schaden beträgt nach ersten Schätzungen der Autobahnpolizei 35.000 Euro. Zum Unfallzeitpunkt herrschte dichter Nebel.

Eine Siebenköpfige Familie aus Münster in Westfalen war mit ihrem VW-Bus mit Hänger auf dem Weg nach Slowenien in den Urlaub. Mit im Kleinbus auch ein Hund. In Höhe der Raststelle Hasselberg fuhr gegen 00.10 Uhr ein Ford-Transit aus Dortmund auf das Gespann auf. Der Ford wurde von einem 58-jährigen Mann aus Dortmund, der allein in seinem Fahrzeug saß, gelenkt.

Unfall auf A7: Abgerissener Auto-Anhänger bleibt auf linker Spur stehen

Durch den Aufprall riss der Hänger von dem Zugfahrzeug und blieb auf der Seite auf der linken Spur liegen. Auch der VW-Bus und der auffahrende Ford Kombi wurden schwer beschädigt. Von der Familie wurden die Mutter und eines der Kinder verletzt. Sie wurden im Rettungswagen, der aus Melsungen gekommen war und der Homberger Notärztin, an der Unfallstelle erstversorgt. Zur ambulanten Abklärung der Verletzungen wurden sie in eine Klinik gebracht. Die anderen Familienmitglieder und der Fahrer aus dem auffahrenden Fahrzeug blieben unverletzt.

In dem Hänger wurden die Fahrräder der Familie, Kanus und auch mehrere Gasflaschen transportiert. Als Unfallursache gibt die Polizei an, dass der Fahrer des Kleintransporters aus Dortmund im dichten Nebel, durch den nur eine geringe Sichtweite bestand, kurzzeitig unaufmerksam war und so auf das Gespann vor ihm aufgefahren ist. Der VW-Bus und auch der Ford wurden total beschädigt.

In den Erstmeldungen von der Unfallstelle war berichtet worden, dass auch Personen eingeklemmt waren. Daher wurde der komplette Unfallzug der Freiwilligen Feuerwehr Melsungen alarmiert. Insgesamt 21 Einsatzkräfte kamen, unter der Leitung von dem stellvertretenden Wehrführer Markus Dickel, an die Unfallstelle. Bei der Anfahrt gab es, wie die Feuerwehr berichtete, wieder Probleme mit der Rettungsgasse.

Unfall auf A7: Feuerwehr wird bei Einsatz behindert

Einige LKW standen auf der rechten und mittleren Fahrbahn, andere Verkehrsteilnehmer auf der mittleren und linken Fahrspur waren nicht weit genug zur Seite gefahren und behinderten so die großen Einsatzfahrzeuge auf der Fahrt an die Unfallstelle.

Die Feuerwehrleute sicherten gemeinsam mit den Beamten der Autobahnpolizei die Unfallstelle. Der gesamte Bereich der Unfallstelle, der sich über etwa 100 Meter hinzog, wurde von den Einsatzkräften ausgeleuchtet. Ausgelaufene Betriebsstoffe wurden mit Bindemittel abgestreut und Trümmerteile von der Fahrbahn geräumt. Da alle drei Fahrbahnen von den beiden Autos, dem Hänger und Trümmerteilen blockierten waren, musste die A 7 in Richtung Süd voll gesperrt werden.

Kurz vor 1 Uhr konnten die Polizeibeamten die Fahrbahn soweit freigeben, dass der Verkehr über die Standspur und die Rastanlage abgeleitet werden konnte. Der Verkehr hatte sich zwischenzeitlich bis hinter die Anschlussstelle Malsfeld zurückgestaut. Der Stau löste sich erst komplett auf, als alle drei Fahrzeuge von einem Bergungsunternehmen abtransportiert waren. (zot)   

Bei einem anderen Unfall auf der A7 hatten sich drei Personen schwer verletzt. Bei Malsfeld* war ein Kleintransporter in ein Wohnmobil gekracht. *hna.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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