Zwei Prozent mehr für die Ärzte

Frankfurt - Es sieht so aus, als hätten sich die Ärzte mit ihren Arbeitgebern in einem Offenbacher Hotel geeinigt.

Frankfurt - Im Tarifkonflikt der Ärzte haben sich beide Seiten am Mittwochmorgen geeinigt: Die rund 55.000 Mediziner an den kommunalen Krankenhäusern in Deutschland sollen zwei Prozent mehr Gehalt bekommen. Die Erhöhung soll rückwirkend zum Mai für 20 Monate gelten, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Mittwoch in Berlin aus Teilnehmerkreisen. Darüber hinaus soll es eine Einmalzahlung von 400 Euro sowie einen Zuschlag für Bereitschafts- und Notdienste von 25 Prozent geben.

Über die Einigung haben Sprecher der Ärztegewerkschaft Marburger Bund und der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) übereinstimmend informiert - weitere Einzelheiten sollen um 11 Uhr auf einer Pressekonferenz in Offenbach bekanntgegeben werden.

Bei den Tarifverhandlungen ging es um Verbesserungen der Arbeitsbedingungen und mehr Gehalt. Der Marburger Bund hatte für die Mediziner an den bundesweit 700 kommunalen Kliniken fünf Prozent mehr Geld sowie deutlich besser bezahlte Bereitschaftsdienste gefordert. Die kommunalen Arbeitgeber boten vor der Einigung 2,9 Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit von 33 Monaten.

dpa

Quelle: op-online.de

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