„Hotelier unter Druck gesetzt“

AfD sagt Pressekonferenz in Frankfurter Hotel ab

Frankfurt - Die rechtspopulistische Alternative für Deutschland (AfD) hat eine für diesen Mittwoch (24. Februar) geplante Pressekonferenz in einem Frankfurter Luxus-Hotel abgesagt.

Nach Bekanntwerden des Veranstaltungsorts sei der Hotelier "massiv unter Druck gesetzt" worden, teilte die AfD heute mit. Es habe Drohungen per Telefon und Mails gegeben, außerdem sei eine Demonstration von Gegnern angekündigt worden, sagte ein Parteisprecher. Auf der Pressekonferenz wollte die Parteivorsitzende Frauke Petry die AfD-Kampagne für den Erhalt des Bargeldes vorstellen. Der Termin werde nachgeholt, sagte der Sprecher. Die Hotel-Leitung bestätigte, dass der Termin abgesagt ist. Zu den Gründen war zunächst nichts zu erfahren. Bei der Hessischen Hausstiftung, zu der das Hotel in der Nähe der Frankfurter Messe gehört, war von dem Vorgang heute nichts bekannt. Erst vergangenen Woche sagte die AfD eine Veranstaltung in Neu-Isenburg ab.

dpa

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © Symbolbild: dpa

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