Aktienumsätze künstlich hochgetrieben

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Börsen-Händler

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Frankfurt - Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen mehrere Händler an der Frankfurter Börse. Die Broker sollen die Umsätze bestimmter Einzelaktien künstlich in die Höhe geschraubt haben. 

Bei vier Beschuldigten aus dem Broker-Haus Close Brothers Seydler seien die Ermittlungen gegen Geldauflagen im jeweils vierstelligen Euro-Bereich eingestellt worden, bestätigte die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Montag einen Bericht der „Wirtschaftswoche“. Schuldeingeständnisse seien damit nicht verbunden, wie auch das Broker-Haus dem Bericht zufolge betont hatte.

Gegen einen weiteren Händler eines anderen Brokerhauses laufen die Ermittlungen noch. Mit künstlichen Kreisgeschäften sollte bei handelsschwachen Aktien Umsatz vorgegaukelt werden, damit ein Kurs festgesetzt wird. Dies sei bereits ein Verstoß gegen das Wertpapierhandelsgesetz.

dpa

Quelle: op-online.de

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