Kultusminister Alexander Lorz (CDU) im Exklusiv-Interview

Vor allem Deutsch auf dem Stundenplan

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Nicht von der Hand zu weisen: „Das Kultusministerium ist kein Wellness-Ressort“, sagt Alexander Lorz.

Offenbach - Für 760.000 Schüler in Hessen hat vor wenigen Tagen das neue Schuljahr begonnen. Durch die Flüchtlingswelle steht Kultusminister Alexander Lorz (49, CDU) vor großen Aufgaben. Hinzu kommen die Dauerbrenner Inklusion, Sozialindex, Ganztag und Personalversorgung.

Im Interview mit unserer Zeitung erläutert Lorz, wie er die Herausforderungen bewältigen will.

Herr Lorz, als Sie der Ruf ereilte, das Kultusressort zu übernehmen, da wussten Sie schon, dass Sie da gerade in Hessen in ein Haifischbecken geworfen werden ...

Ich sage dazu gerne, das Kultusministerium ist kein Wellness-Ressort. Den Satz würde tendenziell wohl jeder unterschreiben. Das gilt aber für alle Bundesländer, da Schule und Bildung Themen sind, die sehr stark emotionalisieren. Es geht schließlich um die eigenen Kinder. Und es ist auch ein generelles Phänomen, dass sich mit Schulpolitik selten Punkte sammeln lassen.

Bildung wird immer als wichtiger Politikansatz verkauft. Wenn wir die bessere Bildung wie eine Monstranz vor uns hertragen, müsste doch auch Ihr Etat aufgestockt werden.

Die Anpassung läuft ja auch permanent. Unser Etat ist in den vergangenen 15 Jahren, seitdem die CDU die Regierungsverantwortung in Hessen trägt, stetig gewachsen. Wir hatten 1999 ungefähr 38.000 Lehrerstellen im Land für etwa 900.000 Schüler. Heute haben wir 760.000 Schüler und 50.000 Lehrerstellen. Das ist eine enorme Verbesserung, genau aus dem Grund, dass Bildung eben erste Priorität hat. Aber im Bildungsbereich sieht man auch, dass es eigentlich nie genug sein kann.

Inklusionsförderung, Ganztagsschulen, Deutschförderprogramme und Sozialindex erfordern mehr Personal, Lehrer oder Sozialarbeiter. In Hessen aber klagt der Schulbetrieb über sinkende Lehrerzuweisungen, Umlenkungsmaßnahmen, Stellenabbau für Schulsozialarbeit, gekürzte Zuschläge für Förderunterricht und Reduzierung des Kursangebots in der Oberstufe und AG-Streichung. Müssen sich die Schulen darauf einstellen, den Mangel zu verwalten?

Beim Redaktionsgespräch in Offenbach: Chefredakteur Frank Pröse, Nachrichtenchef Peter Schulte-Holtey, Redakteur Ralf Enders und Kultusminister Alexander Lorz (von links)

Wir haben vier Investitionsschwerpunkte: Ganztag, Deutschförderung, sozial indizierte Lehrerzuweisung und inklusive Beschulung. Wir haben in den beiden Schuljahren, in denen ich als Minister Verantwortung trage, ungefähr 1 000 Stellen in diesem Bereich gestemmt. Allein in diesem Schuljahr sind es mehr als 600. Die Umlenkungsmaßnahmen erbringen im allgemeinbildenden Bereich in diesem Schuljahr 270 Stellen. Das heißt, wir investieren mehr als doppelt so viel in diese Schwerpunkte, als wir durch die Umlenkungsmaßnahmen gewinnen. Interessant ist jedoch die mediale Wahrnehmung dazu. Dass diese Schwerpunkte sinnvoll sind, hat mir noch niemand bestritten. Es gibt drängende Herausforderungen, auf die wir nicht nur mit ohnedies frei werdenden Ressourcen reagieren können, sondern wo wir auch mehr einsetzen wollen und müssen. Wir haben analysiert, welche Bereiche in den vergangenen Jahren mehr als gut versorgt waren, wo man ohne substanzielle Einschränkung des Angebots auch eine solche Umlenkungsmaßnahme vertragen kann. Das wird in den Grundschulen offensichtlich, weil das, was wir dort zusätzlich investieren, unterm Strich sehr viel mehr ausmacht als das, was durch die Staffelung der Förderzuschläge an anderer Stelle reduziert wird. Das ist in der Oberstufe zugegebenermaßen nicht der Fall. Aber wenn Sie sich die Kursgrößen in der Oberstufe anschauen und sehen, dass wir in der Qualifikationsphase bei den Leistungskursen im Schnitt von 15,8 auf 16,8 Schüler gehen und in den Grundkursen von 18,8 auf 19,8, auch in der Einführungsphase nur knapp über 20 kommen, dann glauben wir, diese Änderungen auch pädagogisch verantworten zu können. Aber natürlich wird jeder, den Sie dazu befragen, Ihnen sagen, dass er trotzdem lieber kleinere Kursgröße hätte.

Das ist das Phänomen von Durchschnittswerten. So mancher unserer Schulleiter klagt über weitaus vollere Kurse.

Die Klagen nehmen wir auch ernst. In den nächsten Tagen wird es Briefe an die Schulleiter geben, die konkrete Daten für jede einzelne Schule enthalten, damit wir auch klar sehen, worüber wir reden. Oft werden Dinge in einen Topf geworfen, die nicht zusammengehören. Alle diese Schreiben werden außerdem die Einladung enthalten, zum Fachgespräch über die Berechnungsgrundlagen ins Kultusministerium zu kommen. Wenn dann festgestellt werden sollte, dass die Vorgaben im Einzelfall zu Härten führen, die wir nicht wollten, dann müssen wir darüber reden, wie wir dort möglicherweise nachjustieren oder umsteuern.

Lehrer und Schulleiter kommen immer wieder auf das Thema Inklusion. Demnach werden die Pädagogen oft mit inkludierten Kindern alleingelassen, wissen nicht, wie sie Sie fördern sollen, haben es ja auch nicht gelernt. Was sagen Sie diesen Lehrern? Geduld, wir schaffen das?

Geduld braucht man in der Tat. Es handelt sich dabei um eine ganz große Umsteuerung im System, die im Prinzip erst nach durch die UN-Behindertenrechtskonvention 2009 angestoßen worden ist. 2012 haben wir den hessischen Aktionsplan zur Umsetzung der Konvention verabschiedet, der nicht nur die Schule erfasst, aber vieles in der Schule. Ich werbe immer wieder um Verständnis für einen behutsames und schrittweises Vorgehen, bei dem man schauen muss, was vor Ort möglich ist, welche Schule wie weit ist und was pädagogisch zu vertreten ist. Und ich bin überzeugt davon, dass die Förderschulen auf lange Zeit im System unverzichtbar bleiben.

Aber ich glaube auch, dass wir im Moment noch viele Schülerinnen und Schüler an der Förderschule beschulen, die man grundsätzlich in das Regelschulsystem bringen kann. Wir sind auch auf einem guten Weg. Wir haben 4 500 Förderschullehrerstellen insgesamt, davon mittlerweile 2000 an den allgemeinbildenden Schulen. Da sieht man schon an der Ressourcenverteilung, wie dieses Umsteuern stattfindet.

Wir sind uns mit den Schulträgern in den inzwischen schon recht zahlreichen Modellregionen einig, dass wir stationäre Systeme teilweise zurückbauen, Kinder in die inklusiven Schulen bringen, die Ressourcen im System lassen und in die Regelschule umlenken. Außerdem ist wichtig, dass wir die Lehrkräfte weiterbilden. Wir sind im Gespräch mit den Hochschulen darüber, dass Inklusion auch fester Bestandteil in den Lehramtsstudiengängen wird. Sie ist bei uns schon fester Bestandteil in der Fort- und Weiterbildung. Auch in der zweiten Phase, also im Referendariat, wird das Thema jetzt stärker akzentuiert, sodass alle Lehrer, die neu ins System kommen, nicht mehr vor Inklusion als einem Schreckgespenst stehen, sondern in der Ausbildung darauf vorbereitet werden.

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Die 2000, die sie genannt haben, sind die, die Sie für Inklusionsmaßnahmen umgelenkt haben. Das heißt, Sie haben sie irgendwo anders weggenommen.

Das sind Förderschullehrer. Die Umlenkung findet von den Förder- in die Inklusionsschulen statt. Wir haben aber in der Tat allein in diesem und im vergangenen Schuljahr noch mehr als 200 Stellen zusätzlich investiert.

Vier Modellschulen für Inklusion in Obertshausen und Mühlheim warten noch immer auf die Genehmigung des Ministers zur Fortführung ihrer Arbeit. Was ist daraus geworden, es sollte doch bis zum Ende des Schuljahres 2014/2015 über eine dauerhafte Arbeitsgrundlage für alle vier Schulen auf der Basis des Modellversuchs entschieden werden?

Mit Datum 3. August haben wir den entsprechenden Verlängerungserlass herausgegeben. Das Modell läuft – etwas modifiziert – also bis Ende des Schuljahres 2017/18 weiter.

Vor dem Hintergrund, dass die Aufgaben der Schulsozialarbeit ständig wachsen, irritiert der Eindruck, dass sich Hessen aus der politischen Verantwortung stiehlt und die geringen Mittel in die Budgethoheit der Schulen gibt. Mit diesen Peanuts ließen sich keine dringend erforderlichen Regelaufgaben finanzieren, kritisieren die Schulen.

Ich glaube, da müssen wir uns noch einmal mit den Schulen über die sozial-indizierte Zuweisung unterhalten. Es ist richtig: Wir geben die Mittel in die Hoheit der Schulen, weil wir glauben, dass sie vor Ort am besten wissen, was sie brauchen. Wir haben 420 Stellen im Sozialindex des Schuljahres 15/16 und wollen ihn bis Ende dieser Legislatur auf 600 aufstocken. Diese Stellen haben wir nicht explizit für Sozialpädagogen ausgewiesen. Wir geben sie den Schulen und sagen, nutzt sie, wie Ihr es für richtig haltet. Der Sozialindex ist ein Zusatzinstrument, er kommt auf die Grundunterrichtsversorgung, genauer auf die 105-prozentige Lehrerversorgung, obendrauf. Über 20 Millionen Euro beträgt der Gegenwert dieses Konzepts. Das ist übrigens eine freiwillige Leistung des Landes, auch wenn die sozialpädagogische Förderung als notwendig und sinnvoll erachtet wird. Streng genommen ist die klassische Schulsozialarbeit ein Teil der Jugendhilfe und damit Aufgabe der Kommune.

Gute Bildung braucht gute Arbeitsbedingungen. Wie verträgt sich dies mit der Praxis befristeter Arbeitsverträge und der Aussetzung der Zahlung über die Ferien trotz avisierten Anschlussvertrags?

Die Sommerferiengeschichte dürfte eigentlich so nicht mehr existieren. Mir werden zwar immer mal wieder Einzelfälle gemeldet, aber das ist dann ein Fall für unsere Schulaufsicht, weil es eigentlich nicht vorkommen darf. Seit 2008 gilt, wenn jemand insgesamt 39 Wochen vor und nach den Ferien mit Befristungsgrund beschäftigt ist, dann bekommt er die Ferien bezahlt.

Wenn die Koalition sagt, dass die Schuldenbremse das Maß aller Dinge ist, wie wollen sie dann auf die Anforderungen der Flüchtlingswelle reagieren? Grundschulen und Oberstufen sind ja aktuell schon von sogenannten Stellenumlenkungen betroffen. Aus welchem Bereich erfolgt die nächste Umlenkung?

Da ist nichts dergleichen geplant. Ich kann allerdings keine Garantie abgeben für die Fortexistenz jeder einzelnen der 50.000 Stellen an dem Ort, wo sie gerade ist. Das entspricht aber dem normalen Lauf der Dinge. Das Thema, das Sie angesprochen haben, reicht im Übrigen weit über die Schulpolitik hinaus. Das ist ein großes Paket, darüber müssen wir insgesamt in Bund und Ländern entscheiden. Entsprechende Gesprächsrunden sind terminiert. Ich kann Ihnen auch nicht sagen, was da genau herauskommen wird. Und man wird auch sehen müssen, wie man es finanziert. Aber das wird das Kultusministerium nicht für sich alleine regeln.

Kalkulation ist in diesen Tagen schwierig, wenn wir an die Flüchtlingskinder denken. Sie haben angekündigt, 100 zusätzliche Intensivklassen einzurichten. Wird das reichen?

Das kommt auf den Zeithorizont an.

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Die 100 Klassen werden vielleicht nur am Anfang reichen?

Wir haben uns so gut aufgestellt, wie wir das für das Schuljahr konnten. Im Moment ist der Bedarf gedeckt. Wir haben natürlich auch einen Puffer drin. Wir planen normalerweise lange im Voraus. Im normalen Geschäftsgang fängt mein Lehrerzuweisungsreferat jetzt an, das Schuljahr 16/17 zu berechnen. Im Frühjahr kommen sie dann mit den konkreten Zahlen, damit auch die Schulen wissen, worauf sie sich einstellen können. Und eigentlich muss deutlich vor den Sommerferien für das kommende Schuljahr alles gesetzt sein. Es gibt dann noch eine Art natürlicher Fluktuation im System, für die Reserven vorgehalten werden müssen, die sich aber an langjährigen statistischen Mittelwerten ausrichten können.

Bei den Flüchtlingen hat sich die Prognosezahl hingegen über die Sommerferien mal schlicht verdoppelt. So schnell kann kein System reagieren, und deswegen betreiben wir an vielen Stellen Ad-hoc-Management. Ja, wir sind gut aufgestellt. Ja, wir können das auch die nächsten Wochen so fahren. Auf die nächsten Monate gesehen wird es schon schwieriger. Aber ich kann keine Garantie geben, dass es bis zum Ende des Schuljahres in jetzigem Ausmaß reichen wird.

Ist eine Situation denkbar, in der die Schulbehörde überfordert ist? Sie haben keine Lehrer in Reserve. Natürlich kann man pensionierte Lehrer reaktivieren, aber wohl nur vereinzelt.

Das ist nur eine von diversen unkonventionellen Ideen. Wir müssen künftig alles zusammennehmen, was sich an Möglichkeiten bietet. So schnell kann man Lehrer nicht ausbilden und qualifizieren. Im Moment hat jeder, der Deutsch als Zweitsprache als Fach nimmt, eine relativ sichere Wette auf eine Anstellung. Wir werden sicherlich auch darüber nachdenken müssen, Lehrkräfte nicht nur mit der Fakultas Deutsch, sondern auch mit einer Fremdsprachenfakultas für den Unterricht von Flüchtlingskindern einzusetzen.

Thema Ganztagsschulen. Sie sind gewollt und gut, bringen aber auch Probleme mit sich, wenn Kinder keine Zeit mehr für den Verein haben. Sind Schulen und Vereine Konkurrenten?

Nein. Das wäre auch schlimm. Ich kann es aber nicht ausschließen. Unsere Erfahrung bei Kooperationen ist, dass der Vereinsvorsitzende und der Schulleiter sich gut verstehen. Das braucht keinen Erlass aus dem Kultusministerium. Und umgekehrt, wenn sie unterschiedliche Vorstellungen haben oder nicht miteinander können, dann wird es auch für das Kultusministerium oder das Schulamt schwierig, steuernd einzugreifen. Ein Drittel unserer Schulen kooperiert schon heute erfolgreich mit Vereinen. Mit der Ausweitung des Ganztagsangebots werden es noch mehr werden. Wir ermuntern die Schulen ausdrücklich zu Kooperationen, weil Ganztagsschule ohne die Angebote der Vereine nicht vernünftig denkbar ist. Wir wollen nicht den Tag von 7.30 bis 17 Uhr schulisch durchstrukturieren, sodass für nichts anderes mehr Platz ist. Wir arbeiten mit dem Landessportbund eng zusammen, damit es auch bei den Vereinen ankommt.

Reichen drei Stunden Schulsport und können Sie die garantieren?

An die drei Stunden gehen wir garantiert nicht dran. Aber es ist auch keine Ausweitung geplant, weil wir bei diesen drei Stunden von Sportunterricht reden, Unterricht im echten Sinne. Im Ganztag brauchen Sie sportliche Bewegungsräume für die Schülerinnen und Schüler. Das muss aber nicht unbedingt Sportunterricht sein. Vereinssportliche Aktivitäten beispielsweise sind ein sehr gutes Mittel, um den Ganztag aufzulockern und dafür zu sorgen, dass die Kinder auch körperlich aktiv sind, was ihre kognitive Aufnahmefähigkeit nur erhöhen kann. Deswegen sollte man flexibel bleiben. Wir brauchen nicht zusätzlichen Sportunterricht, wir brauchen Freiräume und vernünftige sportpädagogische Angebote.

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„Vusball schpiln macht Schbass“ – solche Sätze bringen Grundschüler durch die reformpädagogische Methode „Lesen durch Schreiben“ zu Papier, bei der sie schreiben, wie sie sprechen. Die Zahl der Kritiker steigt. Zeit für Korrekturen?

Da gibt es auch viele Fehlvorstellungen, es ist ein bisschen ein Modethema. Klar lassen sich abschreckende Schriftbeispiele finden. Ich kann auch nicht ausschließen, dass es an der einen oder anderen unserer 1 068 Grundschulen nicht optimal läuft. Für so etwas machen wir die Schulinspektionen.

Aber grundsätzlich ist „Lesen durch Schreiben“ eine Leselernmethode, keine Schreiblernmethode. Was wir noch einsetzen, ist die sogenannte Anlauttabelle, um Kinder frühzeitig zu ermutigen, Dinge auch zu Papier zu bringen. Da steckt im Ansatz die Überlegung drin, dass, wenn sie ihren ersten Satz glücklich, also lautsprachlich, zu Papier gebracht haben, man nicht versucht, die vielleicht 25 Fehler zu korrigieren. Aber richtig angewandt läuft die Methode als Leselernmethode neben dem entsprechenden Rechtschreibtraining. Die Zielvorgabe ist klar: Letztlich müssen die Kinder lesen und schreiben können ...

Jeder unserer Interviewgäste erhält zum Abschluss die Gelegenheit, eine Antwort auf eine nicht gestellte Frage zu geben, also etwas loszuwerden, was ihm noch wichtig ist ...

Was mir immer sehr wichtig ist, ist das Vertrauensverhältnis innerhalb einer Schulgemeinde. Ich glaube, das ist eine Grundlage dafür, dass die Kinder gerne zur Schule kommen. Ich wünschte mir, dass die Lehrer darum bemüht sind, die Eltern mitzunehmen und diese nicht als notwendiges Übel oder gar als Bedrohung zu betrachten. Natürlich müssen auch die Eltern den Lehrerinnen und Lehrern grundsätzlich vertrauen. Die wollen das Beste für unsere Kinder – und sie haben auch gelernt, wie man dafür pädagogisch vorgeht. Es ist eben eine gemeinsame Aufgabe, sich um die Kinder zu kümmern.

Quelle: op-online.de

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