Alligator spaziert durch Frankfurt

Frankfurt - Ein Alligator ist gestern durch Frankfurt spaziert. Mit seiner Körperlänge von drei Metern und einem Gewicht von 170 Kilo ist das Tier ausgebüchst - das ist jedoch kein Einzelfall in Hessen.

„Ali“ war am frühen Morgen aus seinem Quartier bei der Show „Land der Reptilien“ geflohen, wie die Polizei mitteilte.

Ein aufmerksamer Autofahrer war bereits um 5.30 Uhr ganz wach, entdeckte das Tier auf einem Bürgersteig nahe der Honsellbrücke im Ostend und alarmierte die Polizei. Drei Mitarbeiter der Reptilienshow brachten „Ali“ zurück in seinen Käfig.

Die Besitzer versicherten nach Angaben der Polizei, das 65 Jahre alte Tier sei „das friedlichste“ ihrer Reptilien und habe sicher nichts Böses im Schilde geführt.

„Ali“ ist kein Einzelfall

„Ali“ ist kein Einzelfall: Erst am 1. Juli war in Südhessen ein Krokodil aus einem Zirkus ausgerissen und war mitten in der Nacht durch Groß-Rohrheim spaziert. Polizisten gelang es damals, dem etwa ein Meter langen Reptil das Maul zuzubinden, ehe das Tier zum Zirkus zurückgebracht wurde.

Die Tierschutzorganisation Peta warnt immer wieder davor, solche Vorfälle zu verharmlosen: Zu dem Fall in Südhessen hatte Peta erklärt, es handele sich um einen Mississippi-Alligator, der schon mit nur einem Meter Länge Kindern gefährlich werden könne.

baw/dpa

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © Jörg Klemme/pixelio

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